Aktuelle Informationen zur Feuerwehr:


21 Teilnehmer legten Leistungsabzeichen im Löscheinsatz ab.


Letzten Samstag wurde am Feuerwehrgerätehaus die Leistungsprüfung abgelegt. Drei
Gruppen stellten sich der Herausforderung und absolvierten nach einigen Tagen
intensiver Vorbereitung unter der Leitung von zweitem Kommandanten Robert Ostermayr
und den Gruppenführern Marcel Richter, Manfred Huber und Markus Schindler die
Prüfung mit Erfolg.


Die Leistungsprüfung wurde in der Variante 1 ausgeführt. Die Teilnehmer sollten in einer
vorgegebenen Zeit einen simulierten Löschangriff durchführen. Zusätzlich zur
Brandbekämpfung musste die erforderliche Wasserversorgung und auch die
Verkehrsabsicherung der Einsatzstelle durchgeführt werden. Desweiteren hatten die
Teilnehmer verschiedene Zusatzaufgaben in einer bestimmten Zeit zu erledigen. Die
Prüfungen nahmen Kreisbrandinspektor Johann Haller sowie Kreisbrandmeister Hermann
Fischer und Schiedsrichter Jürgen Gruber ab. Bei der anschließenden Verleihung der
Leistungsabzeichen im Gerätehaus in Obersüßbach lobten diese den guten
Ausbildungsstand der Feuerwehr. Zweiter Bürgermeister Manfred Loibl überbrachte in
seinen Grußworten die Glückwünsche der Gemeinde und bedankte sich bei allen
Teilnehmern für deren Einsatz. Die Gemeinde Obersüßbach hält die Feuerwehr technisch
auf dem aktuellen Stand, und wie sich zeigte, sind die Aktiven auf einem guten
Ausbildungs- und Leistungsstand. Auch die gute Jugendarbeit in Obersüßbach macht sich
bei solch einer Prüfung bemerkbar, bemerkte KBI Haller. Nur wer gut ausgebildet ist,
kann mit dem hochtechnisierten Werkzeug der Feuerwehr sicher umgehen, und dies im
Einsatz schnell und gekonnt anwenden.

Auf der Kreisstraße LA 38 kam es gestern zu einem Unfall, bei dem ein Lastwagenfahrer zwei Fußgänger erfasst und lebensgefährlich verletzt hat. (Foto: km)

Zwei Fuß­gän­ger wer­den von Last­wa­gen er­fasst und le­bens­be­droh­lich ver­letzt.
Obersüßbach. Am Donnerstag gegen 10.50 Uhr kam es auf der Kreisstraße LA 38 zwischen Pfeffenhausen und Obersüßbach zu einem Unfall mit einem Lastwagen und zwei Fußgängern. Ein 62-Jähriger aus dem Landkreis Freising fuhr auf der Kreisstraße. Kurz vor dem Ortseingang erfasste der Lastwagenfahrer zwei am rechten Fahrbahnrand in die gleiche Richtung gehende Fußgänger. Beide wurden über die Leitplanke geschleudert. Die Unfallursache ist nach Angaben der Polizeiinspektion Rottenburg noch unklar. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde einer von ihnen mit dem Rettungswagen ins Klinikum Landshut gefahren, der andere wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Stellvertretender Dienststellenleiter Ernst Ganslmeier sagte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass es sich vermutlich um Flüchtlinge handle. Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte die Identität aber bis Redaktionsschluss nicht zweifelsfrei geklärt werden. Die Feuerwehr Obersüßbach und Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Rottenburg regelten den Verkehr. Während der Unfallaufnahme, die ein Gutachter vornahm, war die Kreisstraße nur einseitig befahrbar.

 

 

Erst kürzlich wurde ein Defibrillator und ein zweiter Notfallrucksack für die Feuerwehr angeschafft. Nun hat die Feuerwehr nochmals im Zeichen der Sicherheit für die Kameraden aufgerüstet und zwei Fingerpulsoximeter in die Ausrüstung mit aufgenommen. Im Einsatz, als auch in den Übungen, können nun schnell und einfach durch unsere ausgebildeten Sanitäter Sauerstoffgehalt sowie die Pulsfrequenz gemessen und bei Bedarf weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Durch die freundliche Unterstützung und Übernahme der Anschaffungskosten durch den Kfz-Betrieb Lorenz Ostermeier, sowie der Unterstützung und Einweisung durch Michael Buczko sind die beiden Geräte bereits einsatzfähig und werden von nun an mitgeführt.

 

 

Kürzlich wurde bei den Feuerwehren im Brandbezirk Nord ein Ausbildungskurs für Motorsägenführer durchgeführt. Zwölf Feuerwehrdienstleistende besuchten mehrere theoretische Unterrichtsstunden und wurden in praktischen Unterweisungen auf ihr zusätzliches Tätigkeitsfeld vorbereitet. Die Ausbilder, Kommandant Paul Holzner junior, Kommandant Martin Hämmerl und Ausbildungsleiter KBI Johann Haller, vermittelten die Grundkenntnisse über technische Einrichtungen an der Motorsäge, Pflege und Wartung, Unfallverhütungsvorschriften und die notwendige persönliche Schutzausrüstung, ohne die ein Arbeiten mit diesem Gerät nicht erlaubt ist. Beim Ausbildungsmodul B ging es vorwiegend um die praktische Vermittlung von Fertigkeiten beim Arbeiten mit der Kettensäge. Neben der Aufgabe, stehende Bäume in unterschiedlichen Ausgangssituationen sicher zu fällen, wurde auch besonderer Wert auf das Erkennen der Gefahren beim Sägen von Holz unter Spannung gelegt. Dies konnte mit einem eigens für diese Zwecke entwickelten Spannungssimulator dargestellt werden. Die Teilnehmer aus den Feuerwehren Obersüßbach, Rottenburg, Ergoldsbach, Weihenstephan, Andermannsdorf, Neufahrn und Oberergoldsbach zeigten sich von der Fülle der Lehrgangsinhalte beeindruckt. Alle konnten zum Abschluss die entsprechenden Teilnahmebescheinigungen aus den Händen von Kreisbrandinspektor Haller entgegennehmen. Für die Zukunft bat er darum, das Erlernte bei diversen Übungen zu vertiefen und zum Wohle der übrigen Kameraden sinnvoll einzusetzen.

 

 

Kürzlich wurde der Defibrillator, stellvertretend durch Petra Rittler für die Flughafen München Gesellschaft, an die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr überreicht. Der Defibrillator steht jedoch nicht nur ausschließlich der Feuerwehr zur Verfügung. Durch eine eigens angebrachte Konstruktion am Gerätehaus ist das überlebenswichtige Gerät ab sofort auch für die Bürger einfach zugänglich und kann in Notfällen eingesetzt werden. Schulungen für die Gemeindebürger durch die Feuerwehr haben bereits stattgefunden. Jede Minute senkt bei einem Herzinfarkt die Überlebenschance um weitere 10 Prozent. Oft hat die Feuerwehr einen zeitlichen Vorteil gegenüber dem Rettungsdienst und ist bei Einsätzen wertvolle Minuten früher vor Ort. Zudem stoßen in anspruchsvollen Einsätzen und Situationen einige Kameraden an ihre persönliche Leistungsgrenze.Aus diesen Anlässen hat sich die Feuerwehr Obersüßbach nun mit einem Defibrillator, der zu 100 Prozent von der Flughafengesellschaft gesponsert wurde, ausgerüstet. Der Defibrillator wird zukünftig in Einsätzen bei Bedarf mitgeführt und im Notfall durch geschulte Kameraden angewendet.

 

 

27 junge Frauen und Männer aus Holzhausen, Niederhornbach, Obersüßbach, Pfaffendorf, Pfeffenhausen und Pfettrach haben am letzten Samstag in Obersüßbach die Prüfung zum Basismodul der modularen Truppausbildung (MTA) mit Erfolg abgelegt. Die MTA ist die Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehren Bayerns und die Basis für alle weiteren Lehrgänge bei der Feuerwehr. Die Prüfung besteht aus einem umfangreichen schriftlichen Teil, bei dem 50 Fragen aus dem gesamten Feuerwehrwesen abgeprüft werden und verschiedenen praktischen Aufgaben, die zuvor ausgelost wurden. Zusätzlich mussten alle Teilnehmer ihr Wissen in Sachen Digitalfunk unter Beweis stellen.

Von nun an können die Teilnehmer das Erlernte bei den Einsätzen in die Praxis umsetzen. Die Teilnehmer haben die Ausbildung im März 2017 begonnen und bis zur Prüfung über 115 Stunden ihrer Freizeit geopfert, frei nach dem Motto „unsere Freizeit für Ihre Sicherheit“.

Die Ausbildung wurde einsatzbezogen und praxisnah durchgeführt, um so die notwendigen Kompetenzen für den aktiven Dienst zu erwerben. Themen wie Absichern einer Unfallstelle, das Auffinden einer bewusstlosen Person, der Aufbau einer Wasserversorgung bei einem Brandeinsatz, Technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall und vieles mehr wurde an den verschiedenen Ausbildungsstätten vertieft.

Am Prüfungstag machten sich auch die Kreisbrandinspektoren Haller, Hahn, und Pichl ein Bild über den Stand der Ausbildung. Auch von dieser Seite wurde allen Teilnehmern eine gute Leistung bestätigt. Ebenso ging von der Landkreisführung ein Dank an alle Ausbilder der teilnehmenden Feuerwehren, ganz speziell an den Organisator Kreisbrandmeister Hermann Fischer. Besonders zu erwähnen war, dass bei dieser Ausbildung auch „über die Grenzen“ hinweg gearbeitet wurde. Der Ausbildung im Bereich Nord von KBI Haller haben sich erstmals Kameraden aus dem Bereich Mitte von KBI Hahn aus Pfettrach angeschlossen. Dies wurde von allen Seiten als selbstverständlich und sehr positiv bewertet, da es bei der Feuerwehr auch bei Einsätzen keine Grenzen gibt. Auch seitens der Gemeinde Obersüßbach bedankte sich Bürgermeisterin Kindsmüller bei allen Anwesenden für die Teilnahme am Lehrgang und wünschte allen unfallfreie Einsätze und viel Erfolg bei den weiteren Lehrgängen.

 

 

Bei einem Notfall zählt jede Sekunde! Bei einem Herzinfarkt sinkt mit jeder Minute die Überlebenschance um 10%. Bis zum Eintreffen der Rettungsdienste vergehen heutzutage mehr als 10 Minuten. Die Feuerwehr Obersüßbach hat mit Unterstützung des Flughafens München ab sofort am Gerätehaus einen AED (Automatischer Externer Defibrillator) installiert und bereitgestellt. Nicht nur für ortskundige Gemeindebewohner, sondern auch während der Feuerwehreinsätze kann dieser Defibrillator nun im Ernstfall verwendet werden. Der Defibrillator befindet sich auf der Ostseite des Gerätehauses, direkt unter dem Wandgemälde des Schutzpatrons der Feuerwehr und ist über ein Schaufenster von außen zu entnehmen. Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen. Falsch machen Sie nur etwas, wenn Sie nichts machen! Für die Bedienung des Gerätes werden zeitnah von der Feuerwehr Seminare angeboten; weitere Termine entnehmen Sie bitte den nächsten Gemeindenachrichten oder Aushängen.

Die Defi App vom BRK finden Sie unter Bürgerservice. Diese Applikation ermöglicht es Ihnen schnell in der Nähe gelegene Defibrillatoren zu finden, um im Notfall eine Navigation zu einem Defibrillator zu starten.

 

 

23 Feuerwehrfrauen und -männer legten am Freitag die Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung erfolgreich ab. Einige Stunden opferten die Kameraden zur Vorbereitung, um die nötigen Handgriffe zu verinnerlichen und Fragenbetreffend der Ausrüstung des Feuerwehrfahrzeuges und zur Ersten Hilfe beantworten zu können. Zweiter Kommandant Robert Ostermayr hat die Vorbereitung mit Hilfe einiger Gruppenführer durchgeführt. Unter den Augen von Kreisbrandinspektor Hans Haller, Peter Köhler und Jürgen Gruber konnten die Feuerwehrdienstleistenden ihr Wissen unter Beweis stellen.

Die Prüfung in der Stufe I haben Lucas Anneser, Christian Biber, Matthias Büchl, Kristin Ostermeier, Lukas Ostermeier, Martina Ostermeier, Lisa Scharf, Johannes Schindlbeck und Martin Vorlaufer abgelegt. In der Stufe zwei schafften die Prüfung Manfred Huber, Marcel Richter, Thomas und Andreas Rusam sowie Markus Schindler. In der Stufe III traten Robert Dusl, Helmut Liewald, Maximilian Ebersteiner, Heinrich Lackermeier, Alois Münsterer, Robert Ostermayr und Martin Ott an. Robert Draxler und Stefan Krause legten die Leistungsprüfung in Stufe IV ab.