Aktuelle Informationen zur Feuerwehr:

Obersüßbach. Nach einer Ausbildung in Theorie und Praxis legten 25 Mitglieder der Feuerwehren Obersüßbach, Obermünchen, Niederhornbach, Oberlauterbach, Pfaffendorf, Holzhausen, Martinszell und Pfeffenhausen die Prüfung der Modularen Truppausbildung ab. Am Morgen wurde als erstes die praktische Prüfung abgelegt. Dabei wurden Knoten und Stiche absolviert und Ausrüstungsgegenstände erklärt. Die Feuerwehrleute nahmen anschließend einen Hydranten in Betrieb. Die Grundsätze des Funkens konnten die Teilnehmer erklären. Auch das Betreuen einer bewusstlosen Person bewältigten sie. Nach erfolgreicher Praxisprüfung beantworteten die Teilnehmer schriftliche Fragen. Anschließend überreichten die Prüfer, Kreisbrandinspektor Johann Haller, Kreisbrandmeister Hermann Fischer, die Jugendwarte Martin Ott und Bastian Stanglmeier, und die Kommandanten allen Prüflingen Urkunden.

Obersüßbach. Zum „Containerbrand im Wertstoffhof“  wurden am vergangenen Donnerstag die Feuerwehren der Gemeinde Obersüßbach alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr aus Obersüßbach stand der Container bereits in Vollbrand. Durch die starke Rauchentwicklung und die hohen Flammen konnte im ersten Augenblick der Inhalt des Containers nicht bestimmt werden. Es galt nun, schnellstmöglich eine Wasserversorgung zum nächsten Hydranten aufzubauen. Den Aufbau der ca. 300m langen Schlauchleitung übernahm die Feuerwehr Obersüßbach. Unter Atemschutz wurde zwischenzeitlich mittels Löschschaum sofort mit dem Ablöschen begonnen. Aufgrund der Höhe des Containers und eines verklemmten Deckels, der nur einen Spalt geöffnet war, gestaltete sich dies jedoch als schwierig.  Noch bevor der Container gelöscht werden konnte, kam die Meldung über mögliche Gasflaschen im Container. Sofort wurden alle Einsatzkräfte zurückgezogen und der Container wurde aus sicherer Entfernung gekühlt. Durch die enorme Hitze wurden auch die angrenzenden Sträucher ein Raub der Flammen. Die weiteren eingetroffenen Feuerwehren aus Martinszell, Niedersüßbach  und Obermünchen versuchten diesen Flächenbrand einzudämmen. Hierfür musste ein ca. 350m entfernter Hydrant für die Wasserversorgung angezapft werden. Mit vereinten Kräften konnte der Flächenbrand jedoch schnell eingegrenzt und dann vollständig abgelöscht werden. In der Zwischenzeit wurde, bezüglich möglicher Gasflaschen im Container, Entwarnung gegeben. Mittlerweile hatte sich der Brand trotz ständiger Kühlung wieder verstärkt. Mit der eingesetzten Wärmebildkamera wurden Temperaturen bis 650°C gemessen. Sofort wurden die Löscharbeiten unter Atemschutz fortgesetzt und der Container mit Schaum geflutet. Nach wenigen Minuten war der Container abgelöscht und „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet. Es zeigte sich, wie wichtig die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren ist. Durch die schnelle Aufteilung der Einsatzkräfte in verschiedene Abschnitte  konnten die unterschiedlichen Brände schnell  und effektiv abgearbeitet werden. Bei der anschließenden Einsatzbesprechung wurde allen teilnehmenden  Feuerwehren durch KBI Hans Haller und KBM Hermann Fischer eine gute Zusammenarbeit bestätigt.  Bürgermeisterin Helga Kindsmüller und zweiter Bürgermeister Manfred Loibl zeigten sich sehr zufrieden mit der Übung und bedankten sich bei allen für die Teilnahme an der Übung.

Obersüßbach. Kürzlich traten acht Feuerwehrleute zur Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung Stufe zwei, Modul „Ausbildungs- und Übungsdienst“ in Obersüßbach an und erlangten die Truppführerqualifikation. Vorausgegangen waren viele Monate intensiven Übens unter der Führung des zweiten Kommandanten Robert Ostermayr. Bei einer Einsatzübung in dieser Prüfung war eine verletzte Person über eine Steckleiter zu retten. Ein weiterer zu prüfender Trupp musste in der Zwischenzeit den Brandschutz sicherstellen, da beim Eintreffen der Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung gemeldet wurde. Vor den kritischen Augen der Prüfer meisterten alle Teilnehmer den praktischen Prüfungsteil mit Bravur. Auch der theoretische Prüfungsteil war für die Teilnehmer kein Problem. Kreisbrandinspektor Johann Haller, Kreisbrandmeister Hermann Fischer und Schiedsrichter Martin Ott zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Prüflinge. Diese haben mit der Abschlussprüfung die Modulare Truppausbildung beendet und sind nun bestens gerüstet für den aktiven Dienst. Die Teilnehmer waren Jakob Büchl, Jürgen Frank, Simon Liewald, Tobias Ostermeier, Lukas Scharf, Kevin Walter, Fabian Weidner und Thomas Zierer.Zum Abschluss bedankte sich auch Bürgermeisterin Helga Kindsmüller bei allen für die Teilnahme an der Ausbildung. Nur durch die ständige Aus- und Weiterbildung könne in Zukunft der Brandschutz in der Gemeinde sichergestellt werden.

Junge Feuerwehrler mussten bei Übung ihr Können unter Beweis stellen

Obersüßbach. Ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Jugendfeuerwehr ist die 24-Stunden-Übung, welche kürzlich wieder erfolgreich durchgeführt wurde. Neben theoretischer und praktischer Ausbildung wurden von 16 Jugendlichen auch mehrere „reale“ Einsätze umgesetzt. Dabei übernahmen die jungen Feuerwehrler abwechselnd die Rolle des Gruppenführers.Als ersten Alarm wurde am Nachmittag ein Flächenbrand außerhalb des Ortes angenommen. Die Wasserentnahme und Brandbekämpfung erfolgte über den Süßbach. Mit mehreren Rohren wurde der Einsatz zügig abgearbeitet. Im Anschluss wurde als Bestandteil der MTA-Ausbildung eine Funkübung im gesamten Ort abgehalten.Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es einen weiteren Einsatz, ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Alle drei mussten mit schwerem Gerät befreit werden. Nachts galt es mehrere vermisste Personen zu finden. Diese Personensuche gestaltete sich schwieriger als erwartet, da einer der Vermissten nach dem Auffinden Reißaus nahm und flüchtete. Nach einer intensiven Verfolgung wurde der Flüchtige mit vereinten Kräften gestellt und sicher nach Hause geleitet. In den frühen Morgenstunden endete die Nachtruhe mit einem weiteren Alarm sehr plötzlich. Ein Brand in der Kläranlage musste gelöscht werden. Da in der Kläranlage keine Hydrantenversorgung besteht, musste auch hier eine Wasserentnahme aus dem Bach aufgebaut werden. Nach dem Waschen der Fahrzeuge und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft wurde bei Kaffee und Kuchen, sowie Weißwürsten der abgelaufene Tag den Eltern präsentiert. Die Organisation der Übung übernahmen Kommandant Robert Draxler und Jugendwart Martin Ott.Zur Durchführung wurden sie von zweiten Kommandant und einigen Maschinisten und Gruppenführern sowie aktiven Kameraden unterstützt.

Feuerwehr übte Einsatz von Löschmitteln

Obersüßbach. Die Feuerwehr hat sich am vergangenen Samstag zu einer nicht alltäglichen Übung auf dem Gelände der Kläranlage getroffen. Zweiter Kommandant Robert Ostermayr hatte eine spezielle Übung ausgearbeitet, mit dem Ziel, den im Fahrzeug vorgehaltenen Löschwasservorrat effektiv anzuwenden.Für diese Übung wurden zwei Autos bereitgestellt, die im Verlauf der Übung in Brand gesetzt wurden. Die Jugendgruppe der Feuerwehr war bereits eine Stunde vor Beginn am Einsatzort und traf alle notwendigen Vorbereitungen, damit der Brandschutz sichergestellt werden konnte.Zu Beginn der Übung bekam die Jugend dann die Unterstützung der aktiven Kräfte. Dann wurde das erste Fahrzeug in Brand gesetzt. Nach etwa fünf Minuten stand das Fahrzeug in Vollbrand, und der erste Löschvorgang unter Atemschutz konnte beginnen. Es galt, mit den vorhandenen 1 000 Litern Wasser und Schaum den Brand zu löschen. Wie bereits vermutet, gelang es nur knapp, das Fahrzeug zu löschen. Der Tankinhalt war verbraucht, jedoch loderten noch kleine Flammen im Fahrzeug auf und würden im Ernstfall den Einsatz weiterer Kräfte fordern.

Spezialmittel eingesetzt

Nun wurde das zweite Fahrzeug in Brand gesetzt, auch hier war die Temperatur nach etwa fünf Minuten bei über 650°C und der Löschvorgang wurde gestartet. Nun wurde unter Verwendung eines speziellen Hohlstrahlrohres ein Netzmittel dem Wasser zugemischt. Nach nur drei Minuten gelang es den Einsatzkräften, das Feuer vollständig zu löschen, die Temperatur am Fahrzeug lag nur noch bei 50°C. Der hierfür benötigte Wasserverbauch lag bei rund 250 Liter. Ein Wiederentzünden des Fahrzeuges konnte ausgeschlossen werden. Ein weiterer Löschversuch wurde mit einem Holzstapel durchgeführt, auch hier zeigte sich die Verwendung des Netzmittels als vorteilhaft. Mit nur 300 Litern Wasser war der Holzstapel nach vier Minuten komplett abgelöscht.Nachdem wieder alle Gerätschaften verstaut waren, traf man sich noch bei einem gemeinsamen Grillabend am Gerätehaus. Dabei wurde noch der Ablauf der Übung besprochen. Man war sich einig, das Netzmittel, welches im HLF mitgeführt wird, gehört zur ständigen Beladung und kann bei fast allen Brandeinsätzen zum Einsatz kommen.

Der neu gewählte Vorsitzende Christian Vorlaufer und sein Stellvertreter Lukas Ostermeier.

Obersüßbach. Die Mitglieder der Feuerwehr Obersüßbach waren zur Hauptversammlung ins Gasthaus Schranner gekommen. Nach dem im vergangenen Jahr der Vorsitzende Johann Hummelberger von seinem Amt zurückgetreten war, musste dieses Jahr ein neuer Vorsitzender außerhalb des üblichen Wahlzyklus gewählt werden.
Der stellvertretende Vorsitzende Christian Vorlaufer lies in seinem Tätigkeitsbericht, das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Über das Geschehen im Feuerwehrdienst aus dem vergangenen Jahr berichtete dieses Mal in Vertretung zweiter Kommandant Robert Ostermayr. Das große Engagement, für das Kommandant Ostermayr den Feuerwehrleuten dankte, spiegelte sich auch wider in dem Bericht über die Teilnahmen an den Ausbildungen.Zu den monatlichen Übungen kamen noch einige Zusatzstunden für weitere Ausbildungen. Bei Einsätzen leisteten die Feuerwehrleute 565 Stunden, die aus 26 Einsätzen resultieren.Die Feuerwehr Obersüßbach wurde im vergangenen Jahr zu 13 technischen Hilfeleistungen und sieben Bränden gerufen. Bei sechs Veranstaltungen in der Gemeinde wurde die Verkehrsabsicherung übernommen. Derzeit können sich die Kommandanten auf 68 Aktive verlassen, darunter nur zwei Frauen. Die Kommandanten können wieder auf 18 Atemschutzträger zurückgreifen.Die Feuerwehrjugend steht den Erwachsenen in Sachen Ausbildung in nichts nach.Jugendwart Martin Ott zeigte in seinem Bericht das Engagement der Jugend auf. Zum Start des Berichtsjahres, im März 2018, zählte die Jugendgruppe 21 Mädchen und Buben. Regulär trafen sich die Jugendlichen zu neun Übungen und kamen dabei auf 270 Ausbildungsstunden. Kommandant Robert Ostermayr hieß acht Neumitglieder bei der Feuerwehr per Handschlag willkommen. Dies waren bei den Erwachsenen Marcus Barnat und Peter Götzfried.Bei den Jugendlichen Pascal Draxler, Marcel Melzl, Leander Ostermeier, Johannes Scharf, Felix Schindler und Anton Haimerl.
Spannung bei Neuwahlen

Mit Spannung wurden an diesem Abend die Neuwahlen der Vorsitzenden erwartet. Die Neuwahlen wurden nötig, nach dem im vergangenen Jahr der Vorsitzende Johann Hummelberger aus persönlichen Gründen zurück trat, sein Stellvertreter Christian Vorlaufer übernahm nach dem Rücktritt die Vereinsführung kommissarisch. Deshalb wurden an diesem Abend auch nur der erste Vorsitzende und dessen Stellvertreter neu gewählt. Zur Wahl stellte sich der bis dahin amtierende stellvertretende Vorsitzende Christian Vorlaufer. Er wurde mit 58 Stimmen bei zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als sein Stellvertreter wurde, einstimmig per Akklamation, Lukas Ostermeier gewählt. Zum Ende der Versammlung wurden einigen Feuerwehrkameraden Ehrungen zuteil. Bernhard Eglauer wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden mit der Urkunde der Gemeinde Obersüßbach und des Freistaates Franz Hummelberger und Georg Ostermayr geehrt. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Martin Gallmeier und Helmut Liewald eine Auszeichnung.

Zweiter Kommandant Robert Ostermayr und der Vorsitzende Christian Vorlaufer mit den neuen Feuerwehrmitgliedern.

Die Feuerwehrführung und Ehrengäste mit den geehrten Feuerwehrkameraden (mit Urkunde v. l.) Martin Gallmeier, Franz Hummelberger, Helmut Liewald und Ehrenmitglied Bernhard Eglauer.

Obersüßbach. Am Samstag hatten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Obersüßbach und ihre Betreuer ein besonderes Übungsziel. Geplant war die Besichtigung der Berufsfeuerwehr Ingolstadt. Um 8.00 Uhr war Abfahrt Richtung Ingolstadt. Dort angekommen, wurden wir von einem diensthabenden Oberbrandmeister empfangen. Beginn der Führung war gleich in der Fahrzeughalle. Hier gab es Feuerwehrfahrzeuge aller Art und Größe zu bestaunen. Im Detail wurde auf die Fragen der Jugendlichen eingegangen, und so manches Werkzeug der Berufsfeuerwehr ist uns genau erklärt worden. Auch die Ausrückordnung wurde uns bei einem simulierten Einsatz vorgeführt. So werden bei einem Einsatz nur die Tore der alarmierten Fahrzeuge geöffnet, und nur 60 Sekunden nach dem Alarm verlassen die Fahrzeuge die Feuerwache. Sehr interessant war auch das Fitnessstudio in den Räumen der Feuerwache. Im Keller war eine vollautomatische Schlauchwaschanlage zu bestaunen, hier werden die Schläuche gewaschen und kommen getrocknet und aufgerollt wieder heraus. Aus diesem Grund konnte auch der Schlauchturm für Übungs- und Ausbildungszwecke für die Gruppe der Höhenretter umfunktioniert werden. Höhenretter sowie eine Gruppe Feuerwehrtaucher sind in der Berufsfeuerwehr Ingolstadt integriert. Anschließend ging es zur Besichtigung der Atemschutzstrecke und der Atemschutzwerkstatt. Auch die Frage, wie man Berufsfeuerwehrmann- oder Frau wird, wurde uns erklärt. Man muss zuerst einen Ausbildungsberuf abschließen, bevor man sich bei der Berufsfeuerwehr bewerben darf. Ein Highlight war sicherlich noch der Blick in die Integrierte Leitstelle, welche auch in den Gebäuden der Berufsfeuerwehr untergebracht ist. Der genaue Ablauf vom Anruf der 112 bis zum Ausrücken von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde uns hier im Detail erklärt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Berufsfeuerwehr Ingolstadt bedanken. Es war ein ganz toller Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vor der Heimfahrt stand noch Spaß und Erholung im Wonnemar auf dem Programm.

Obersüßbach: Seit einigen Jahren initiiert das Landratsamt die Reinigungsaktion Ramadama bei der die Straßen-ränder und Gräben vom Unrat befreit werden. Freiwillige, Vereine und Gruppierungen werden jedes Jahr aufgerufen, sich daran zu beteiligen. In diesem Jahr hat die Jugendfeuerwehr Obersüßbach die Reinigung der Zufahrtstraßen von Obersüßbach übernommen. Die 28 Jugendlichen und Aktive reinigten 18 km Straßenrand und Graben von Unrat und Schmutz. Allerlei Kurioses wurde dabei gesammelt, so dass insgesamt deutlich mehr als 50 Kilo Abfall zusammenkamen. Nach getaner Arbeit stärkten sich alle gemeinsam im Gasthaus Kreitmeier.

Obersüßbach. Zum fünften Mal wurde das beliebte Gemeindeschießen mit einer Rekordbeteiligung von 43 gemeldeten Mannschaften bei den Schloßschützen ausgetragen. Dieses Jahr ging das Schießen wieder über vier Tage mit insgesamt 199 Startern.
Eine Mannschaft bestand aus bis zu fünf Teilnehmern, von denen der Schütze mit dem niedrigsten Ergebnis gestrichen wurde. Damit alle die gleichen Voraussetzungen hatten, durfte nur mit Vereinsgewehren, ausgerüstet mit einem Schießhandschuh und persönlicher Jacke, geschossen werden. In der Mannschaftswertung konnten sich die FFW Obersüßbach 3 mit 310 Ringen vor der KLJB Obersüßbach 1 (284 Ringe) und der Krieger und Soldatenkameradschaft 4 (281 Ringe) durchsetzen. Von allen Schützen wurden auch noch die besten Einzelergebnisse belohnt. Die Vereinsmitglieder der Schloßschützen, die auch in verschiedenen Mannschaften mitschießen konnten, wurden bei der Einzelwertung nicht gewertet. Bei den Damen konnte Tanja Fischer, die für den Gartenbauverein angetreten war, mit 71 Ringen überzeugen, dabei ließ sie Theresa Kopatsch (Team Pernod 1) mit 70 Ringen und Silvia Leinweber (FFW Niedersüßbach 2) mit 68 Ringen hinter sich. Bei den Herren wurde Josef Radlmeier (TSV 2) mit 85 Ringen als bester Schütze geehrt, Markus Radlmeier (DSV n.e.V) mit 78 Ringen und Stefan Radlmeier (TSV 2) mit 76 Ringen folgten. Für die genannten Schützen in der Einzelwertung wurden vom zweiten Schützenmeister Matthias Molew die Preise überreicht. Mit 20 beziehungsweise 15 und zehn Liter Bier konnten sich diejenigen in der Kategorie Meistbeteiligung freuen. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft wurden mit sechs gemeldeten Mannschaften mit dem ersten Preis belohnt. Beim Team Pernod und der FFW Obersüßbach mit jeweils fünf Mannschaften entschied das Gesamtergebnis aller Schützen über die Platz zwei und drei. Mit insgesamt 1311 Ringen konnte sich die FFW Obersüßbach vor dem Team Pernod (1188 Ringen) durchsetzen.

Obersüßbach. Anlässlich des aktuellen Projekts „Meine Helfer in der Not“ besuchten beide Kindergartengruppen der Kinderburg Kunterbunt die Freiwillige Feuerwehr im Ort. Die Kinder lernen seit ein paar Wochen die Aufgaben von Polizei, Feuerwehr und Sanitätern kennen und was im Notfall zu tun ist. Robert Dusl und Martin Vorlaufer führten bei dem Besuch die Uniform eines Feuerwehrmannes vor, erklärten den Kindern ihre Aufgaben bei Einsätzen und zeigten ihnen das Feuerwehrauto. Das Highlight war die abschließende Fahrt im Feuerwehrauto durch den Ort. Die Kinder hatten große Freude und waren ganz begeistert von diesem besonderen Besuch.

Obersüßbach. Am Mittwoch gegen 19:40 Uhr befuhr ein 46-Jähriger mit einem Kleintransporter mit Anhänger die St 2049 zwischen Obermünchen und Niedermünchen. Dort musste der Fahrer einem Reh ausweichen und kam von der Fahrbahn ab. Er rutschte in ein vier Meter tiefer gelegenes Feld. Zur Bergung musste die Straße rund drei Stunden komplett gesperrt werden. Zusätzlich musste eine Stromleitung, welche über die Unfallstelle führt, abgeschaltet werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Das Fahrzeuggespann samt Ladung erlitt einen Totalschaden. Der Schaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Obersüßbach und Obermünchen waren im Einsatz.

Obersüßbach/Pfeffenhausen. Vor Kurzem beteiligten sich die Jugendlichen der Feuerwehren Pfeffenhausen und Obersüßbach am Wissenstest der Feuerwehr. Insgesamt 31 Teilnehmer zeigten beim Thema Fahrzeugkunde ihr Wissen. Sie mussten, je nach Stufe, zwischen zehn und 30 Fragen beantworten. Außerdem waren teils praktische Aufgaben in Form von Kuppeln einer Saugleitung und Erkennen einzelner Feuerwehrfahrzeuge zu lösen. Vor den Augen der Schiedsrichter KBM Sepp Stocker, KBM Hermann Fischer und KBI Hans Haller wurden die Aufgaben erfolgreich gelöst. Für die Jugendfeuerwehr Pfeffenhausen beteiligten sich Laura Spagert, Sabrina Englbrecht, Sydney Gongoll, Mikaela Krutki, Christian Ludwig, Hanifi Kesci, Jakob Wensauer, Marvin Hubert, Timo Spagert, Konny Kügler an der Stufe eins. Die Stufe zwei absolvierten Julia Pohle, Matthias und Andreas Lanzl sowie Erhard Randlkofer. Bei der Jugendfeuerwehr Obersüßbach legten Christoph Büchl, Florian Scharf, Johannes Satzl, Andreas Manhart, Stefan Ott, Thomas Vorlaufer, Leander Ostermeier, Pascal Draxler, Andreas Büchl, Yannik Eiben die Stufe eins ab. Die Stufe zwei absolvierten Tobias Ostermeier und Julian Fuchs. In Stufe drei zeigten Fynn-Lucas Vogt und Sebastian Wiesinger ihr Können. Die Stufe vier und somit alle Stufen abgelegt hat Kevin Walter.

Am 13.10. besuchten die Feuerwehren aus Rottenburg, Pfeffenhausen und Obersüßbach den Brandcontainer in Neustadt an der Donau. Neben zahlreichen Atemschutzübungen wurde auch der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr geübt.

Gemeindefeuerwehren zogen bei Übung an einem Strang

Obersüßbach. Kürzlich wurden die Feuerwehren der Gemeinde Obersüßbach zu einer Gemeinschaftsübung gerufen – geplat von der Feuerwehr Niedersüßbach. Die Kommandanten Michael Neumeier und Michael Weigl stellten die Wehren vor die Aufgabe, einen in Brand geratenen Holzhäcksler am Waldrand zu löschen. In der Nähe des vorgegebenen Einsatzortes befand sich ein Zeltlager mit Kindern. Aufgrund des Brandereignisses wurden vier Kinder als vermisst gemeldet, diese galt es zu finden. Da sich die Einsatzstelle auf freier Flur befand, musste eine Löschwasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke hergestellt werden. Zwei Landwirte unterstützten die Löschwasserversorgung mit Güllefässern. Die Feuerwehr von Martinszell und Obersüßbach waren unter anderem mit den Löscharbeiten beschäftigt, ebenso waren sie beteiligt beim Aufbau der langen Schlauchstrecke zusammen mit Wehren aus Obermünchen und Niedersüßbach. Bei den Löscharbeiten galt es auch zu verhindern, dass die Flammen auf das angrenzende Waldstück übergreifen. Kreisbrandmeister Hermann Fischer und Kreisbrandinspektor Hans Haller beobachteten das Agieren der Wehren und bauten das Szenario mit weiteren Hindernissen aus. Nach der Übung trafen sich die Feuerwehrkameraden im Gasthaus Kreitmeier, wo der Verlauf der Übung besprochen wurde.

Nachschub für die Feuerwehr 
Obersüßbach. In zweifacher Hinsicht hat die Freiwillige Feuerwehr weitere „Löschmittel“ erhalten. Über 530 Liter Getränke hat die Vorstandschaft für die Mannschaft entgegengenommen, zum einen von der Katholischen Landjugend (KLJB) Obersüßbach für die ehrenamtliche und freiwillige Unterstützung bei deren Veranstaltungen und zum anderen als glücklicher Gewinner eines Wettbewerberverfahrens der Firma Labertaler. 40 Träger Apfel-Wasser hatte der Getränkehersteller den ersten 100 bewerbenden Feuerwehren als Anerkennung und Dankeschön übergeben, da die Feuerwehren immer mit höchstem und freiwilligem Einsatz bei Bränden, Wasserkatastrophen und Unfällen helfen. Die Feuerwehr freut sich über die Anerkennung sowie das Losglück und bedankt sich bei den Spendern.
 
Jugendfeuerwehr trainiert für Ernstfall 
Pro­be­ein­sät­ze von Nach­wuchs­kräf­ten bei 24-Stun­den­übung be­wäl­tigt 
 
Obersüßbach. Kürzlich fand eine 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr statt. Es stellten sich 19 Jugendliche der Herausforderung und verbrachten einen ganzen Tag und eine Nacht bei der Feuerwehr. Zum Programm gehörten neben einigen über den ganzen Tag verteilten Einsätzen auch ein Block mit Ausbildung, die Zubereitung der Verpflegung und natürlich die Überprüfung der Gerätschaften.
 
Auch Kreisbrandinspektor Johann Haller machte sich während des Tages ein Bild von der Übung. Alarmiert wurden die jungen Einsatzkräfte mit einer SMS auf ihr Handy. Wie auch bei der Berufsfeuerwehr wurde schnell die Einsatzkleidung angelegt und die Mannschaft verteilte sich auf die Fahrzeuge.
Einzig der Maschinist war aus den Reihen der „alten Hasen“, so musste auch der Gruppenführer aus der Gruppe der Jugend gestellt werden. Die bereits älteren Jugendlichen zeigten hier bereits ihr Wissen und meisterten die Einsätze gemeinsam mit ihrer Mannschaft mit Bravour.
So wurde beim ersten Einsatz ein Flächenbrand am Ortsrand simuliert, wo hier die Wasserversorgung über einen Hydranten erfolgen konnte. Beim zweiten Einsatz kurz nach dem Abendessen wurden die Einsatzkräfte zu einem echten Feuer gerufen.
Ein angezündeter Haufen Wied war hier außer Kontrolle geraten. Für die Wasserversorgung musste nun aber der nahe gelegene Bach aufgestaut werden und über eine offene Förderstrecke wurde das HLF mit Wasser versorgt. Nach kurzer Zeit war auch dieses Feuer gelöscht.
Noch während der Nachtstunden galt es eine vermisste Person zu finden. Mit Hilfe der Wärmebildkamera und einem neuen tragbaren Scheinwerfer war auch dieser Einsatz nach 40 Minuten abgearbeitet und die Person gefunden.
Am Sonntag gegen 5.30 Uhr war der letzte Einsatz, ein Autofahrer hatte einen Radfahrer angefahren. Der verletzte Radfahrer wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von der Feuerwehr versorgt. Gleichzeitig musste der Autofahrer mit der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer aus dem Fahrzeug befreit werden. Das in den Übungen Erlernte wurde nun in der Praxis angewendet und die Jugendlichen konnten mit viel Kraft und Geschick auch diesen Einsatz für sich verbuchen.
Nachdem die Fahrzeuge gewaschen waren, ging es zum gemeinsamen Frühstück mit den Eltern und allen Helfern. Wie gewohnt war auch bei allen Einsätzen ein Fotograf dabei. So konnten dank des Einsatzes von Helmut Liewald pünktlich um 10 Uhr die Bilder vom Ablauf der vergangenen 24 Stunden präsentiert werden. Alle Anwesenden, darunter auch Bürgermeisterin Helga Kindsmüller und ihr Stellvertreter Manfred Loibl, waren von der Übung begeistert.
Beim Einsatz nicht im Dunkeln tappen
Feu­er­wehr­ver­ein spen­det neu­es Be­leuch­tungs­ge­rät 
 
Obersüßbach. Die Ausstattung der Feuerwehren ist Aufgabe der Gemeinde, daneben haben sich seit der Entstehung der Freiwilligen Feuerwehren Feuerwehrvereine gebildet, deren Aufgabe die Förderung des Brandschutzes aus Spendenmitteln ist. So konnte der Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr Obersüßbach für die Verbesserung der technischen Ausstattung einen erheblichen Beitrag leisten.
 
Zur Ergänzung der feuerwehrtechnischen Ausrüstung wurde ein tragbares Akku-LED Beleuchtungssystem angeschafft. Die Vorstandschaft, vertreten durch Vorsitzenden Christian Vorlaufer, freute sich, zum diesjährigen Tag der offenen Tür das Beleuchtungsgerät RLS 2000 der Firma Rosenbauer an Wehrführer Robert Draxler, sowie dessen Stellvertreter Robert Ostermayr, übergeben zu können. Die neue Beleuchtung hat einen Gesamtlichtstrom von bis zu 12 000 Lumen und soll künftig die Einsatzstellen flexibel ausleuchten und damit auch mehr Sicherheit für die Einsatzkräfte bringen. Im HLF10 wird das neue Beleuchtungsgerät ab sofort zum Einsatz kommen.
Mit der Spende konnte wieder ein Beitrag zur Optimierung der Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Obersüßbach geleistet werden. Die Aktiven freuten sich über die Erweiterung und Modernisierung ihrer Ausrüstung mit der neuesten Beleuchtungstechnik, die natürlich gleich aufgebaut und getestet wurde.
Bürgermeisterin Helga Kindsmüller bedankte sich in diesem Zusammenhang beim Feuerwehrverein für die Unterstützung und Spendenbereitschaft.


21 Teilnehmer legten Leistungsabzeichen im Löscheinsatz ab.


Letzten Samstag wurde am Feuerwehrgerätehaus die Leistungsprüfung abgelegt. Drei
Gruppen stellten sich der Herausforderung und absolvierten nach einigen Tagen
intensiver Vorbereitung unter der Leitung von zweitem Kommandanten Robert Ostermayr
und den Gruppenführern Marcel Richter, Manfred Huber und Markus Schindler die
Prüfung mit Erfolg.


Die Leistungsprüfung wurde in der Variante 1 ausgeführt. Die Teilnehmer sollten in einer
vorgegebenen Zeit einen simulierten Löschangriff durchführen. Zusätzlich zur
Brandbekämpfung musste die erforderliche Wasserversorgung und auch die
Verkehrsabsicherung der Einsatzstelle durchgeführt werden. Desweiteren hatten die
Teilnehmer verschiedene Zusatzaufgaben in einer bestimmten Zeit zu erledigen. Die
Prüfungen nahmen Kreisbrandinspektor Johann Haller sowie Kreisbrandmeister Hermann
Fischer und Schiedsrichter Jürgen Gruber ab. Bei der anschließenden Verleihung der
Leistungsabzeichen im Gerätehaus in Obersüßbach lobten diese den guten
Ausbildungsstand der Feuerwehr. Zweiter Bürgermeister Manfred Loibl überbrachte in
seinen Grußworten die Glückwünsche der Gemeinde und bedankte sich bei allen
Teilnehmern für deren Einsatz. Die Gemeinde Obersüßbach hält die Feuerwehr technisch
auf dem aktuellen Stand, und wie sich zeigte, sind die Aktiven auf einem guten
Ausbildungs- und Leistungsstand. Auch die gute Jugendarbeit in Obersüßbach macht sich
bei solch einer Prüfung bemerkbar, bemerkte KBI Haller. Nur wer gut ausgebildet ist,
kann mit dem hochtechnisierten Werkzeug der Feuerwehr sicher umgehen, und dies im
Einsatz schnell und gekonnt anwenden.

Auf der Kreisstraße LA 38 kam es gestern zu einem Unfall, bei dem ein Lastwagenfahrer zwei Fußgänger erfasst und lebensgefährlich verletzt hat. (Foto: km)

Zwei Fuß­gän­ger wer­den von Last­wa­gen er­fasst und le­bens­be­droh­lich ver­letzt.
Obersüßbach. Am Donnerstag gegen 10.50 Uhr kam es auf der Kreisstraße LA 38 zwischen Pfeffenhausen und Obersüßbach zu einem Unfall mit einem Lastwagen und zwei Fußgängern. Ein 62-Jähriger aus dem Landkreis Freising fuhr auf der Kreisstraße. Kurz vor dem Ortseingang erfasste der Lastwagenfahrer zwei am rechten Fahrbahnrand in die gleiche Richtung gehende Fußgänger. Beide wurden über die Leitplanke geschleudert. Die Unfallursache ist nach Angaben der Polizeiinspektion Rottenburg noch unklar. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde einer von ihnen mit dem Rettungswagen ins Klinikum Landshut gefahren, der andere wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Stellvertretender Dienststellenleiter Ernst Ganslmeier sagte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass es sich vermutlich um Flüchtlinge handle. Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnte die Identität aber bis Redaktionsschluss nicht zweifelsfrei geklärt werden. Die Feuerwehr Obersüßbach und Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Rottenburg regelten den Verkehr. Während der Unfallaufnahme, die ein Gutachter vornahm, war die Kreisstraße nur einseitig befahrbar.

 

 

Erst kürzlich wurde ein Defibrillator und ein zweiter Notfallrucksack für die Feuerwehr angeschafft. Nun hat die Feuerwehr nochmals im Zeichen der Sicherheit für die Kameraden aufgerüstet und zwei Fingerpulsoximeter in die Ausrüstung mit aufgenommen. Im Einsatz, als auch in den Übungen, können nun schnell und einfach durch unsere ausgebildeten Sanitäter Sauerstoffgehalt sowie die Pulsfrequenz gemessen und bei Bedarf weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Durch die freundliche Unterstützung und Übernahme der Anschaffungskosten durch den Kfz-Betrieb Lorenz Ostermeier, sowie der Unterstützung und Einweisung durch Michael Buczko sind die beiden Geräte bereits einsatzfähig und werden von nun an mitgeführt.

 

 

Kürzlich wurde bei den Feuerwehren im Brandbezirk Nord ein Ausbildungskurs für Motorsägenführer durchgeführt. Zwölf Feuerwehrdienstleistende besuchten mehrere theoretische Unterrichtsstunden und wurden in praktischen Unterweisungen auf ihr zusätzliches Tätigkeitsfeld vorbereitet. Die Ausbilder, Kommandant Paul Holzner junior, Kommandant Martin Hämmerl und Ausbildungsleiter KBI Johann Haller, vermittelten die Grundkenntnisse über technische Einrichtungen an der Motorsäge, Pflege und Wartung, Unfallverhütungsvorschriften und die notwendige persönliche Schutzausrüstung, ohne die ein Arbeiten mit diesem Gerät nicht erlaubt ist. Beim Ausbildungsmodul B ging es vorwiegend um die praktische Vermittlung von Fertigkeiten beim Arbeiten mit der Kettensäge. Neben der Aufgabe, stehende Bäume in unterschiedlichen Ausgangssituationen sicher zu fällen, wurde auch besonderer Wert auf das Erkennen der Gefahren beim Sägen von Holz unter Spannung gelegt. Dies konnte mit einem eigens für diese Zwecke entwickelten Spannungssimulator dargestellt werden. Die Teilnehmer aus den Feuerwehren Obersüßbach, Rottenburg, Ergoldsbach, Weihenstephan, Andermannsdorf, Neufahrn und Oberergoldsbach zeigten sich von der Fülle der Lehrgangsinhalte beeindruckt. Alle konnten zum Abschluss die entsprechenden Teilnahmebescheinigungen aus den Händen von Kreisbrandinspektor Haller entgegennehmen. Für die Zukunft bat er darum, das Erlernte bei diversen Übungen zu vertiefen und zum Wohle der übrigen Kameraden sinnvoll einzusetzen.

 

 

Kürzlich wurde der Defibrillator, stellvertretend durch Petra Rittler für die Flughafen München Gesellschaft, an die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr überreicht. Der Defibrillator steht jedoch nicht nur ausschließlich der Feuerwehr zur Verfügung. Durch eine eigens angebrachte Konstruktion am Gerätehaus ist das überlebenswichtige Gerät ab sofort auch für die Bürger einfach zugänglich und kann in Notfällen eingesetzt werden. Schulungen für die Gemeindebürger durch die Feuerwehr haben bereits stattgefunden. Jede Minute senkt bei einem Herzinfarkt die Überlebenschance um weitere 10 Prozent. Oft hat die Feuerwehr einen zeitlichen Vorteil gegenüber dem Rettungsdienst und ist bei Einsätzen wertvolle Minuten früher vor Ort. Zudem stoßen in anspruchsvollen Einsätzen und Situationen einige Kameraden an ihre persönliche Leistungsgrenze.Aus diesen Anlässen hat sich die Feuerwehr Obersüßbach nun mit einem Defibrillator, der zu 100 Prozent von der Flughafengesellschaft gesponsert wurde, ausgerüstet. Der Defibrillator wird zukünftig in Einsätzen bei Bedarf mitgeführt und im Notfall durch geschulte Kameraden angewendet.

 

 

27 junge Frauen und Männer aus Holzhausen, Niederhornbach, Obersüßbach, Pfaffendorf, Pfeffenhausen und Pfettrach haben am letzten Samstag in Obersüßbach die Prüfung zum Basismodul der modularen Truppausbildung (MTA) mit Erfolg abgelegt. Die MTA ist die Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehren Bayerns und die Basis für alle weiteren Lehrgänge bei der Feuerwehr. Die Prüfung besteht aus einem umfangreichen schriftlichen Teil, bei dem 50 Fragen aus dem gesamten Feuerwehrwesen abgeprüft werden und verschiedenen praktischen Aufgaben, die zuvor ausgelost wurden. Zusätzlich mussten alle Teilnehmer ihr Wissen in Sachen Digitalfunk unter Beweis stellen.

Von nun an können die Teilnehmer das Erlernte bei den Einsätzen in die Praxis umsetzen. Die Teilnehmer haben die Ausbildung im März 2017 begonnen und bis zur Prüfung über 115 Stunden ihrer Freizeit geopfert, frei nach dem Motto „unsere Freizeit für Ihre Sicherheit“.

Die Ausbildung wurde einsatzbezogen und praxisnah durchgeführt, um so die notwendigen Kompetenzen für den aktiven Dienst zu erwerben. Themen wie Absichern einer Unfallstelle, das Auffinden einer bewusstlosen Person, der Aufbau einer Wasserversorgung bei einem Brandeinsatz, Technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall und vieles mehr wurde an den verschiedenen Ausbildungsstätten vertieft.

Am Prüfungstag machten sich auch die Kreisbrandinspektoren Haller, Hahn, und Pichl ein Bild über den Stand der Ausbildung. Auch von dieser Seite wurde allen Teilnehmern eine gute Leistung bestätigt. Ebenso ging von der Landkreisführung ein Dank an alle Ausbilder der teilnehmenden Feuerwehren, ganz speziell an den Organisator Kreisbrandmeister Hermann Fischer. Besonders zu erwähnen war, dass bei dieser Ausbildung auch „über die Grenzen“ hinweg gearbeitet wurde. Der Ausbildung im Bereich Nord von KBI Haller haben sich erstmals Kameraden aus dem Bereich Mitte von KBI Hahn aus Pfettrach angeschlossen. Dies wurde von allen Seiten als selbstverständlich und sehr positiv bewertet, da es bei der Feuerwehr auch bei Einsätzen keine Grenzen gibt. Auch seitens der Gemeinde Obersüßbach bedankte sich Bürgermeisterin Kindsmüller bei allen Anwesenden für die Teilnahme am Lehrgang und wünschte allen unfallfreie Einsätze und viel Erfolg bei den weiteren Lehrgängen.

 

 

Bei einem Notfall zählt jede Sekunde! Bei einem Herzinfarkt sinkt mit jeder Minute die Überlebenschance um 10%. Bis zum Eintreffen der Rettungsdienste vergehen heutzutage mehr als 10 Minuten. Die Feuerwehr Obersüßbach hat mit Unterstützung des Flughafens München ab sofort am Gerätehaus einen AED (Automatischer Externer Defibrillator) installiert und bereitgestellt. Nicht nur für ortskundige Gemeindebewohner, sondern auch während der Feuerwehreinsätze kann dieser Defibrillator nun im Ernstfall verwendet werden. Der Defibrillator befindet sich auf der Ostseite des Gerätehauses, direkt unter dem Wandgemälde des Schutzpatrons der Feuerwehr und ist über ein Schaufenster von außen zu entnehmen. Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen. Falsch machen Sie nur etwas, wenn Sie nichts machen! Für die Bedienung des Gerätes werden zeitnah von der Feuerwehr Seminare angeboten; weitere Termine entnehmen Sie bitte den nächsten Gemeindenachrichten oder Aushängen.

Die Defi App vom BRK finden Sie unter Bürgerservice. Diese Applikation ermöglicht es Ihnen schnell in der Nähe gelegene Defibrillatoren zu finden, um im Notfall eine Navigation zu einem Defibrillator zu starten.

 

 

23 Feuerwehrfrauen und -männer legten am Freitag die Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung erfolgreich ab. Einige Stunden opferten die Kameraden zur Vorbereitung, um die nötigen Handgriffe zu verinnerlichen und Fragenbetreffend der Ausrüstung des Feuerwehrfahrzeuges und zur Ersten Hilfe beantworten zu können. Zweiter Kommandant Robert Ostermayr hat die Vorbereitung mit Hilfe einiger Gruppenführer durchgeführt. Unter den Augen von Kreisbrandinspektor Hans Haller, Peter Köhler und Jürgen Gruber konnten die Feuerwehrdienstleistenden ihr Wissen unter Beweis stellen.

Die Prüfung in der Stufe I haben Lucas Anneser, Christian Biber, Matthias Büchl, Kristin Ostermeier, Lukas Ostermeier, Martina Ostermeier, Lisa Scharf, Johannes Schindlbeck und Martin Vorlaufer abgelegt. In der Stufe zwei schafften die Prüfung Manfred Huber, Marcel Richter, Thomas und Andreas Rusam sowie Markus Schindler. In der Stufe III traten Robert Dusl, Helmut Liewald, Maximilian Ebersteiner, Heinrich Lackermeier, Alois Münsterer, Robert Ostermayr und Martin Ott an. Robert Draxler und Stefan Krause legten die Leistungsprüfung in Stufe IV ab.