Informationen zur Feuerwehr:

Obersüßbach. Am Mittwoch gegen 19:40 Uhr befuhr ein 46-Jähriger mit einem Kleintransporter mit Anhänger die St 2049 zwischen Obermünchen und Niedermünchen. Dort musste der Fahrer einem Reh ausweichen und kam von der Fahrbahn ab. Er rutschte in ein vier Meter tiefer gelegenes Feld. Zur Bergung musste die Straße rund drei Stunden komplett gesperrt werden. Zusätzlich musste eine Stromleitung, welche über die Unfallstelle führt, abgeschaltet werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Das Fahrzeuggespann samt Ladung erlitt einen Totalschaden. Der Schaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Die Freiwilligen Feuerwehren Obersüßbach und Obermünchen waren im Einsatz.

Obersüßbach/Pfeffenhausen. Vor Kurzem beteiligten sich die Jugendlichen der Feuerwehren Pfeffenhausen und Obersüßbach am Wissenstest der Feuerwehr. Insgesamt 31 Teilnehmer zeigten beim Thema Fahrzeugkunde ihr Wissen. Sie mussten, je nach Stufe, zwischen zehn und 30 Fragen beantworten. Außerdem waren teils praktische Aufgaben in Form von Kuppeln einer Saugleitung und Erkennen einzelner Feuerwehrfahrzeuge zu lösen. Vor den Augen der Schiedsrichter KBM Sepp Stocker, KBM Hermann Fischer und KBI Hans Haller wurden die Aufgaben erfolgreich gelöst. Für die Jugendfeuerwehr Pfeffenhausen beteiligten sich Laura Spagert, Sabrina Englbrecht, Sydney Gongoll, Mikaela Krutki, Christian Ludwig, Hanifi Kesci, Jakob Wensauer, Marvin Hubert, Timo Spagert, Konny Kügler an der Stufe eins. Die Stufe zwei absolvierten Julia Pohle, Matthias und Andreas Lanzl sowie Erhard Randlkofer. Bei der Jugendfeuerwehr Obersüßbach legten Christoph Büchl, Florian Scharf, Johannes Satzl, Andreas Manhart, Stefan Ott, Thomas Vorlaufer, Leander Ostermeier, Pascal Draxler, Andreas Büchl, Yannik Eiben die Stufe eins ab. Die Stufe zwei absolvierten Tobias Ostermeier und Julian Fuchs. In Stufe drei zeigten Fynn-Lucas Vogt und Sebastian Wiesinger ihr Können. Die Stufe vier und somit alle Stufen abgelegt hat Kevin Walter.
Am 13.10. besuchten die Feuerwehren aus Rottenburg, Pfeffenhausen und Obersüßbach den Brandcontainer in Neustadt an der Donau. Neben zahlreichen Atemschutzübungen wurde auch der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr geübt.




Gemeindefeuerwehren zogen bei Übung an einem Strang
Obersüßbach. Kürzlich wurden die Feuerwehren der Gemeinde Obersüßbach zu einer Gemeinschaftsübung gerufen – geplat von der Feuerwehr Niedersüßbach. Die Kommandanten Michael Neumeier und Michael Weigl stellten die Wehren vor die Aufgabe, einen in Brand geratenen Holzhäcksler am Waldrand zu löschen. In der Nähe des vorgegebenen Einsatzortes befand sich ein Zeltlager mit Kindern. Aufgrund des Brandereignisses wurden vier Kinder als vermisst gemeldet, diese galt es zu finden. Da sich die Einsatzstelle auf freier Flur befand, musste eine Löschwasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke hergestellt werden. Zwei Landwirte unterstützten die Löschwasserversorgung mit Güllefässern. Die Feuerwehr von Martinszell und Obersüßbach waren unter anderem mit den Löscharbeiten beschäftigt, ebenso waren sie beteiligt beim Aufbau der langen Schlauchstrecke zusammen mit Wehren aus Obermünchen und Niedersüßbach. Bei den Löscharbeiten galt es auch zu verhindern, dass die Flammen auf das angrenzende Waldstück übergreifen. Kreisbrandmeister Hermann Fischer und Kreisbrandinspektor Hans Haller beobachteten das Agieren der Wehren und bauten das Szenario mit weiteren Hindernissen aus. Nach der Übung trafen sich die Feuerwehrkameraden im Gasthaus Kreitmeier, wo der Verlauf der Übung besprochen wurde.





21 Teilnehmer legten Leistungsabzeichen im Löscheinsatz ab.
Letzten Samstag wurde am Feuerwehrgerätehaus die Leistungsprüfung abgelegt. Drei
Gruppen stellten sich der Herausforderung und absolvierten nach einigen Tagen
intensiver Vorbereitung unter der Leitung von zweitem Kommandanten Robert Ostermayr
und den Gruppenführern Marcel Richter, Manfred Huber und Markus Schindler die
Prüfung mit Erfolg.
Die Leistungsprüfung wurde in der Variante 1 ausgeführt. Die Teilnehmer sollten in einer
vorgegebenen Zeit einen simulierten Löschangriff durchführen. Zusätzlich zur
Brandbekämpfung musste die erforderliche Wasserversorgung und auch die
Verkehrsabsicherung der Einsatzstelle durchgeführt werden. Desweiteren hatten die
Teilnehmer verschiedene Zusatzaufgaben in einer bestimmten Zeit zu erledigen. Die
Prüfungen nahmen Kreisbrandinspektor Johann Haller sowie Kreisbrandmeister Hermann
Fischer und Schiedsrichter Jürgen Gruber ab. Bei der anschließenden Verleihung der
Leistungsabzeichen im Gerätehaus in Obersüßbach lobten diese den guten
Ausbildungsstand der Feuerwehr. Zweiter Bürgermeister Manfred Loibl überbrachte in
seinen Grußworten die Glückwünsche der Gemeinde und bedankte sich bei allen
Teilnehmern für deren Einsatz. Die Gemeinde Obersüßbach hält die Feuerwehr technisch
auf dem aktuellen Stand, und wie sich zeigte, sind die Aktiven auf einem guten
Ausbildungs- und Leistungsstand. Auch die gute Jugendarbeit in Obersüßbach macht sich
bei solch einer Prüfung bemerkbar, bemerkte KBI Haller. Nur wer gut ausgebildet ist,
kann mit dem hochtechnisierten Werkzeug der Feuerwehr sicher umgehen, und dies im
Einsatz schnell und gekonnt anwenden.

