Informationen zur Feuerwehr:

Personen vor Feuerwehrauto

Obersüßbach. Nach einer Ausbildung in Theorie und Praxis legten 25 Mitglieder der Feuerwehren Obersüßbach, Obermünchen, Niederhornbach, Oberlauterbach, Pfaffendorf, Holzhausen, Martinszell und Pfeffenhausen die Prüfung der Modularen Truppausbildung ab. Am Morgen wurde als erstes die praktische Prüfung abgelegt. Dabei wurden Knoten und Stiche absolviert und Ausrüstungsgegenstände erklärt. Die Feuerwehrleute nahmen anschließend einen Hydranten in Betrieb. Die Grundsätze des Funkens konnten die Teilnehmer erklären. Auch das Betreuen einer bewusstlosen Person bewältigten sie. Nach erfolgreicher Praxisprüfung beantworteten die Teilnehmer schriftliche Fragen. Anschließend überreichten die Prüfer, Kreisbrandinspektor Johann Haller, Kreisbrandmeister Hermann Fischer, die Jugendwarte Martin Ott und Bastian Stanglmeier, und die Kommandanten allen Prüflingen Urkunden.

Löschung eines Containers mit Schaum

Obersüßbach. Zum „Containerbrand im Wertstoffhof“  wurden am vergangenen Donnerstag die Feuerwehren der Gemeinde Obersüßbach alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr aus Obersüßbach stand der Container bereits in Vollbrand. Durch die starke Rauchentwicklung und die hohen Flammen konnte im ersten Augenblick der Inhalt des Containers nicht bestimmt werden. Es galt nun, schnellstmöglich eine Wasserversorgung zum nächsten Hydranten aufzubauen. Den Aufbau der ca. 300m langen Schlauchleitung übernahm die Feuerwehr Obersüßbach. Unter Atemschutz wurde zwischenzeitlich mittels Löschschaum sofort mit dem Ablöschen begonnen. Aufgrund der Höhe des Containers und eines verklemmten Deckels, der nur einen Spalt geöffnet war, gestaltete sich dies jedoch als schwierig.  Noch bevor der Container gelöscht werden konnte, kam die Meldung über mögliche Gasflaschen im Container. Sofort wurden alle Einsatzkräfte zurückgezogen und der Container wurde aus sicherer Entfernung gekühlt. Durch die enorme Hitze wurden auch die angrenzenden Sträucher ein Raub der Flammen. Die weiteren eingetroffenen Feuerwehren aus Martinszell, Niedersüßbach  und Obermünchen versuchten diesen Flächenbrand einzudämmen. Hierfür musste ein ca. 350m entfernter Hydrant für die Wasserversorgung angezapft werden. Mit vereinten Kräften konnte der Flächenbrand jedoch schnell eingegrenzt und dann vollständig abgelöscht werden. In der Zwischenzeit wurde, bezüglich möglicher Gasflaschen im Container, Entwarnung gegeben. Mittlerweile hatte sich der Brand trotz ständiger Kühlung wieder verstärkt. Mit der eingesetzten Wärmebildkamera wurden Temperaturen bis 650°C gemessen. Sofort wurden die Löscharbeiten unter Atemschutz fortgesetzt und der Container mit Schaum geflutet. Nach wenigen Minuten war der Container abgelöscht und „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet. Es zeigte sich, wie wichtig die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren ist. Durch die schnelle Aufteilung der Einsatzkräfte in verschiedene Abschnitte  konnten die unterschiedlichen Brände schnell  und effektiv abgearbeitet werden. Bei der anschließenden Einsatzbesprechung wurde allen teilnehmenden  Feuerwehren durch KBI Hans Haller und KBM Hermann Fischer eine gute Zusammenarbeit bestätigt.  Bürgermeisterin Helga Kindsmüller und zweiter Bürgermeister Manfred Loibl zeigten sich sehr zufrieden mit der Übung und bedankten sich bei allen für die Teilnahme an der Übung.

Personen vor Feuerwehrauto

Obersüßbach. Kürzlich traten acht Feuerwehrleute zur Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung Stufe zwei, Modul „Ausbildungs- und Übungsdienst“ in Obersüßbach an und erlangten die Truppführerqualifikation. Vorausgegangen waren viele Monate intensiven Übens unter der Führung des zweiten Kommandanten Robert Ostermayr. Bei einer Einsatzübung in dieser Prüfung war eine verletzte Person über eine Steckleiter zu retten. Ein weiterer zu prüfender Trupp musste in der Zwischenzeit den Brandschutz sicherstellen, da beim Eintreffen der Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung gemeldet wurde. Vor den kritischen Augen der Prüfer meisterten alle Teilnehmer den praktischen Prüfungsteil mit Bravur. Auch der theoretische Prüfungsteil war für die Teilnehmer kein Problem. Kreisbrandinspektor Johann Haller, Kreisbrandmeister Hermann Fischer und Schiedsrichter Martin Ott zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Prüflinge. Diese haben mit der Abschlussprüfung die Modulare Truppausbildung beendet und sind nun bestens gerüstet für den aktiven Dienst. Die Teilnehmer waren Jakob Büchl, Jürgen Frank, Simon Liewald, Tobias Ostermeier, Lukas Scharf, Kevin Walter, Fabian Weidner und Thomas Zierer.Zum Abschluss bedankte sich auch Bürgermeisterin Helga Kindsmüller bei allen für die Teilnahme an der Ausbildung. Nur durch die ständige Aus- und Weiterbildung könne in Zukunft der Brandschutz in der Gemeinde sichergestellt werden.

Jugend beim Üben

Junge Feuerwehrler mussten bei Übung ihr Können unter Beweis stellen

Obersüßbach. Ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Jugendfeuerwehr ist die 24-Stunden-Übung, welche kürzlich wieder erfolgreich durchgeführt wurde. Neben theoretischer und praktischer Ausbildung wurden von 16 Jugendlichen auch mehrere „reale“ Einsätze umgesetzt. Dabei übernahmen die jungen Feuerwehrler abwechselnd die Rolle des Gruppenführers.Als ersten Alarm wurde am Nachmittag ein Flächenbrand außerhalb des Ortes angenommen. Die Wasserentnahme und Brandbekämpfung erfolgte über den Süßbach. Mit mehreren Rohren wurde der Einsatz zügig abgearbeitet. Im Anschluss wurde als Bestandteil der MTA-Ausbildung eine Funkübung im gesamten Ort abgehalten.Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es einen weiteren Einsatz, ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Alle drei mussten mit schwerem Gerät befreit werden. Nachts galt es mehrere vermisste Personen zu finden. Diese Personensuche gestaltete sich schwieriger als erwartet, da einer der Vermissten nach dem Auffinden Reißaus nahm und flüchtete. Nach einer intensiven Verfolgung wurde der Flüchtige mit vereinten Kräften gestellt und sicher nach Hause geleitet. In den frühen Morgenstunden endete die Nachtruhe mit einem weiteren Alarm sehr plötzlich. Ein Brand in der Kläranlage musste gelöscht werden. Da in der Kläranlage keine Hydrantenversorgung besteht, musste auch hier eine Wasserentnahme aus dem Bach aufgebaut werden. Nach dem Waschen der Fahrzeuge und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft wurde bei Kaffee und Kuchen, sowie Weißwürsten der abgelaufene Tag den Eltern präsentiert. Die Organisation der Übung übernahmen Kommandant Robert Draxler und Jugendwart Martin Ott.Zur Durchführung wurden sie von zweiten Kommandant und einigen Maschinisten und Gruppenführern sowie aktiven Kameraden unterstützt.

Brennendes Auto

Feuerwehr übte Einsatz von Löschmitteln

Obersüßbach. Die Feuerwehr hat sich am vergangenen Samstag zu einer nicht alltäglichen Übung auf dem Gelände der Kläranlage getroffen. Zweiter Kommandant Robert Ostermayr hatte eine spezielle Übung ausgearbeitet, mit dem Ziel, den im Fahrzeug vorgehaltenen Löschwasservorrat effektiv anzuwenden.Für diese Übung wurden zwei Autos bereitgestellt, die im Verlauf der Übung in Brand gesetzt wurden. Die Jugendgruppe der Feuerwehr war bereits eine Stunde vor Beginn am Einsatzort und traf alle notwendigen Vorbereitungen, damit der Brandschutz sichergestellt werden konnte.Zu Beginn der Übung bekam die Jugend dann die Unterstützung der aktiven Kräfte. Dann wurde das erste Fahrzeug in Brand gesetzt. Nach etwa fünf Minuten stand das Fahrzeug in Vollbrand, und der erste Löschvorgang unter Atemschutz konnte beginnen. Es galt, mit den vorhandenen 1 000 Litern Wasser und Schaum den Brand zu löschen. Wie bereits vermutet, gelang es nur knapp, das Fahrzeug zu löschen. Der Tankinhalt war verbraucht, jedoch loderten noch kleine Flammen im Fahrzeug auf und würden im Ernstfall den Einsatz weiterer Kräfte fordern.

Spezialmittel eingesetzt

Nun wurde das zweite Fahrzeug in Brand gesetzt, auch hier war die Temperatur nach etwa fünf Minuten bei über 650°C und der Löschvorgang wurde gestartet. Nun wurde unter Verwendung eines speziellen Hohlstrahlrohres ein Netzmittel dem Wasser zugemischt. Nach nur drei Minuten gelang es den Einsatzkräften, das Feuer vollständig zu löschen, die Temperatur am Fahrzeug lag nur noch bei 50°C. Der hierfür benötigte Wasserverbauch lag bei rund 250 Liter. Ein Wiederentzünden des Fahrzeuges konnte ausgeschlossen werden. Ein weiterer Löschversuch wurde mit einem Holzstapel durchgeführt, auch hier zeigte sich die Verwendung des Netzmittels als vorteilhaft. Mit nur 300 Litern Wasser war der Holzstapel nach vier Minuten komplett abgelöscht.Nachdem wieder alle Gerätschaften verstaut waren, traf man sich noch bei einem gemeinsamen Grillabend am Gerätehaus. Dabei wurde noch der Ablauf der Übung besprochen. Man war sich einig, das Netzmittel, welches im HLF mitgeführt wird, gehört zur ständigen Beladung und kann bei fast allen Brandeinsätzen zum Einsatz kommen.

Neue Vorstandschaft

Der neu gewählte Vorsitzende Christian Vorlaufer und sein Stellvertreter Lukas Ostermeier.

Obersüßbach. Die Mitglieder der Feuerwehr Obersüßbach waren zur Hauptversammlung ins Gasthaus Schranner gekommen. Nach dem im vergangenen Jahr der Vorsitzende Johann Hummelberger von seinem Amt zurückgetreten war, musste dieses Jahr ein neuer Vorsitzender außerhalb des üblichen Wahlzyklus gewählt werden.
Der stellvertretende Vorsitzende Christian Vorlaufer lies in seinem Tätigkeitsbericht, das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Über das Geschehen im Feuerwehrdienst aus dem vergangenen Jahr berichtete dieses Mal in Vertretung zweiter Kommandant Robert Ostermayr. Das große Engagement, für das Kommandant Ostermayr den Feuerwehrleuten dankte, spiegelte sich auch wider in dem Bericht über die Teilnahmen an den Ausbildungen.Zu den monatlichen Übungen kamen noch einige Zusatzstunden für weitere Ausbildungen. Bei Einsätzen leisteten die Feuerwehrleute 565 Stunden, die aus 26 Einsätzen resultieren.Die Feuerwehr Obersüßbach wurde im vergangenen Jahr zu 13 technischen Hilfeleistungen und sieben Bränden gerufen. Bei sechs Veranstaltungen in der Gemeinde wurde die Verkehrsabsicherung übernommen. Derzeit können sich die Kommandanten auf 68 Aktive verlassen, darunter nur zwei Frauen. Die Kommandanten können wieder auf 18 Atemschutzträger zurückgreifen.Die Feuerwehrjugend steht den Erwachsenen in Sachen Ausbildung in nichts nach.Jugendwart Martin Ott zeigte in seinem Bericht das Engagement der Jugend auf. Zum Start des Berichtsjahres, im März 2018, zählte die Jugendgruppe 21 Mädchen und Buben. Regulär trafen sich die Jugendlichen zu neun Übungen und kamen dabei auf 270 Ausbildungsstunden. Kommandant Robert Ostermayr hieß acht Neumitglieder bei der Feuerwehr per Handschlag willkommen. Dies waren bei den Erwachsenen Marcus Barnat und Peter Götzfried.Bei den Jugendlichen Pascal Draxler, Marcel Melzl, Leander Ostermeier, Johannes Scharf, Felix Schindler und Anton Haimerl.
Spannung bei Neuwahlen

Mit Spannung wurden an diesem Abend die Neuwahlen der Vorsitzenden erwartet. Die Neuwahlen wurden nötig, nach dem im vergangenen Jahr der Vorsitzende Johann Hummelberger aus persönlichen Gründen zurück trat, sein Stellvertreter Christian Vorlaufer übernahm nach dem Rücktritt die Vereinsführung kommissarisch. Deshalb wurden an diesem Abend auch nur der erste Vorsitzende und dessen Stellvertreter neu gewählt. Zur Wahl stellte sich der bis dahin amtierende stellvertretende Vorsitzende Christian Vorlaufer. Er wurde mit 58 Stimmen bei zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als sein Stellvertreter wurde, einstimmig per Akklamation, Lukas Ostermeier gewählt. Zum Ende der Versammlung wurden einigen Feuerwehrkameraden Ehrungen zuteil. Bernhard Eglauer wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden mit der Urkunde der Gemeinde Obersüßbach und des Freistaates Franz Hummelberger und Georg Ostermayr geehrt. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Martin Gallmeier und Helmut Liewald eine Auszeichnung.

Jugend

Zweiter Kommandant Robert Ostermayr und der Vorsitzende Christian Vorlaufer mit den neuen Feuerwehrmitgliedern.

Ehrungen

Die Feuerwehrführung und Ehrengäste mit den geehrten Feuerwehrkameraden (mit Urkunde v. l.) Martin Gallmeier, Franz Hummelberger, Helmut Liewald und Ehrenmitglied Bernhard Eglauer.

Bericht "20 neue Maschinisten ausgebildet"

Jugendgruppe vor Feuerwehrauto Ingolstadt

Obersüßbach. Am Samstag hatten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Obersüßbach und ihre Betreuer ein besonderes Übungsziel. Geplant war die Besichtigung der Berufsfeuerwehr Ingolstadt. Um 8.00 Uhr war Abfahrt Richtung Ingolstadt. Dort angekommen, wurden wir von einem diensthabenden Oberbrandmeister empfangen. Beginn der Führung war gleich in der Fahrzeughalle. Hier gab es Feuerwehrfahrzeuge aller Art und Größe zu bestaunen. Im Detail wurde auf die Fragen der Jugendlichen eingegangen, und so manches Werkzeug der Berufsfeuerwehr ist uns genau erklärt worden. Auch die Ausrückordnung wurde uns bei einem simulierten Einsatz vorgeführt. So werden bei einem Einsatz nur die Tore der alarmierten Fahrzeuge geöffnet, und nur 60 Sekunden nach dem Alarm verlassen die Fahrzeuge die Feuerwache. Sehr interessant war auch das Fitnessstudio in den Räumen der Feuerwache. Im Keller war eine vollautomatische Schlauchwaschanlage zu bestaunen, hier werden die Schläuche gewaschen und kommen getrocknet und aufgerollt wieder heraus. Aus diesem Grund konnte auch der Schlauchturm für Übungs- und Ausbildungszwecke für die Gruppe der Höhenretter umfunktioniert werden. Höhenretter sowie eine Gruppe Feuerwehrtaucher sind in der Berufsfeuerwehr Ingolstadt integriert. Anschließend ging es zur Besichtigung der Atemschutzstrecke und der Atemschutzwerkstatt. Auch die Frage, wie man Berufsfeuerwehrmann- oder Frau wird, wurde uns erklärt. Man muss zuerst einen Ausbildungsberuf abschließen, bevor man sich bei der Berufsfeuerwehr bewerben darf. Ein Highlight war sicherlich noch der Blick in die Integrierte Leitstelle, welche auch in den Gebäuden der Berufsfeuerwehr untergebracht ist. Der genaue Ablauf vom Anruf der 112 bis zum Ausrücken von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde uns hier im Detail erklärt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Berufsfeuerwehr Ingolstadt bedanken. Es war ein ganz toller Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vor der Heimfahrt stand noch Spaß und Erholung im Wonnemar auf dem Programm.

Personen vor Oldtimer

Obersüßbach: Seit einigen Jahren initiiert das Landratsamt die Reinigungsaktion Ramadama bei der die Straßen-ränder und Gräben vom Unrat befreit werden. Freiwillige, Vereine und Gruppierungen werden jedes Jahr aufgerufen, sich daran zu beteiligen. In diesem Jahr hat die Jugendfeuerwehr Obersüßbach die Reinigung der Zufahrtstraßen von Obersüßbach übernommen. Die 28 Jugendlichen und Aktive reinigten 18 km Straßenrand und Graben von Unrat und Schmutz. Allerlei Kurioses wurde dabei gesammelt, so dass insgesamt deutlich mehr als 50 Kilo Abfall zusammenkamen. Nach getaner Arbeit stärkten sich alle gemeinsam im Gasthaus Kreitmeier.

Bericht "Große Menge Gülle fließt in die Laber"

 

 

Feuerwehrgruppe beim Gemeindeschießen

Obersüßbach. Zum fünften Mal wurde das beliebte Gemeindeschießen mit einer Rekordbeteiligung von 43 gemeldeten Mannschaften bei den Schloßschützen ausgetragen. Dieses Jahr ging das Schießen wieder über vier Tage mit insgesamt 199 Startern.
Eine Mannschaft bestand aus bis zu fünf Teilnehmern, von denen der Schütze mit dem niedrigsten Ergebnis gestrichen wurde. Damit alle die gleichen Voraussetzungen hatten, durfte nur mit Vereinsgewehren, ausgerüstet mit einem Schießhandschuh und persönlicher Jacke, geschossen werden. In der Mannschaftswertung konnten sich die FFW Obersüßbach 3 mit 310 Ringen vor der KLJB Obersüßbach 1 (284 Ringe) und der Krieger und Soldatenkameradschaft 4 (281 Ringe) durchsetzen. Von allen Schützen wurden auch noch die besten Einzelergebnisse belohnt. Die Vereinsmitglieder der Schloßschützen, die auch in verschiedenen Mannschaften mitschießen konnten, wurden bei der Einzelwertung nicht gewertet. Bei den Damen konnte Tanja Fischer, die für den Gartenbauverein angetreten war, mit 71 Ringen überzeugen, dabei ließ sie Theresa Kopatsch (Team Pernod 1) mit 70 Ringen und Silvia Leinweber (FFW Niedersüßbach 2) mit 68 Ringen hinter sich. Bei den Herren wurde Josef Radlmeier (TSV 2) mit 85 Ringen als bester Schütze geehrt, Markus Radlmeier (DSV n.e.V) mit 78 Ringen und Stefan Radlmeier (TSV 2) mit 76 Ringen folgten. Für die genannten Schützen in der Einzelwertung wurden vom zweiten Schützenmeister Matthias Molew die Preise überreicht. Mit 20 beziehungsweise 15 und zehn Liter Bier konnten sich diejenigen in der Kategorie Meistbeteiligung freuen. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft wurden mit sechs gemeldeten Mannschaften mit dem ersten Preis belohnt. Beim Team Pernod und der FFW Obersüßbach mit jeweils fünf Mannschaften entschied das Gesamtergebnis aller Schützen über die Platz zwei und drei. Mit insgesamt 1311 Ringen konnte sich die FFW Obersüßbach vor dem Team Pernod (1188 Ringen) durchsetzen.

Kinder vor Feuerwehrauto

Obersüßbach. Anlässlich des aktuellen Projekts „Meine Helfer in der Not“ besuchten beide Kindergartengruppen der Kinderburg Kunterbunt die Freiwillige Feuerwehr im Ort. Die Kinder lernen seit ein paar Wochen die Aufgaben von Polizei, Feuerwehr und Sanitätern kennen und was im Notfall zu tun ist. Robert Dusl und Martin Vorlaufer führten bei dem Besuch die Uniform eines Feuerwehrmannes vor, erklärten den Kindern ihre Aufgaben bei Einsätzen und zeigten ihnen das Feuerwehrauto. Das Highlight war die abschließende Fahrt im Feuerwehrauto durch den Ort. Die Kinder hatten große Freude und waren ganz begeistert von diesem besonderen Besuch.