Informationen zur Feuerwehr:

Obersüßbach. Keine Übungen, kein Tag der offenen Türe, keine Sitzungen, die Versteigerung ist abgesagt und einen feierlichen Jahresabschluss mit Rückblick wird es heuer auch nicht geben! Mittlerweile ein tägliches Thema, das der Kameradschaft nicht dient. Darum hatten der 1. Vorsitzende und 1. Kommandant -gemeinsam mit den Gruppenführern der 5 aktiven Gruppen abgestimmt- eine besondere Überraschung vorbereitet, um trotz des verrückten Jahres den Zusammenhalt weiterhin zu stärken, sowie sich zusätzlich bei den aktiven Kameraden/-innen für den Einsatz und Bereitschaft über das ganze Jahr zu bedanken. Kurzfristig verfassten die Beiden persönliche Briefe an die Kameraden mit Rückblick auf 2020, Planungen für 2021, wünschten besinnliche Tage und dankten vor allem der aktiven Mannschaft. Ergänzt mit einem weiteren Dankesschreiben vom 1. Bürgermeister Michael Ostermayr und einem Präsent der Vorstandschaft wurden die Briefe, Geschenke und Gutscheine für die Wehrfrauen und –männer, sowie der Jugendfeuerwehr bereits durch die Gruppenführer verteilt und persönlich übergeben.
Auch am Gerätehaus wurde gearbeitet! Streng nach den Hygieneregeln wurde der Aufenthaltsraum durch die Gruppenführer renoviert inkl. dem Einbau einer neuen Küche. Zudem leuchtet nun auch unser Gerätehaus mit dezentem Blau in der Nacht. Frei nach dem Motto: „Nix zappenduster! Wir sind immer noch für Euch da!“.

Belastungsübung im Brandcontainer
Obersüßbach. Vor kurzem waren vier Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Obersüßbach bei der jährlichen Heißübung im Brandcontainer. Die Belastungsübung war nicht wie gewohnt mit Fitnessgeräten und einer Kriechstrecke abgetan. Die Trupps mussten sich voll ausgerüstet in einem gasbefeuerten Container an ihre Leistungsgrenze bringen. Zu Beginn wurde ein Flüssigkeitsbrand in Fässern simuliert. Auch einen PKW-Brand galt es zu löschen. Eine weitere Station führte die Kollegen zu einer sicheren Türöffnung, dabei galt es eine auf sie zukommenden Feuerwand unter Kontrolle zu bringen. Danach ging es weiter in unterschiedliche Brandcontainer. Nun bekamen die Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit, unter realen Bedingungen einen Innenangriff zu absolvieren. Die Ausbilder waren während der gesamten Übung mit im Geschehen und gaben den Kameraden wertvolle Hinweise und Tipps. Besonders wertgelegt wurde auf die richtige Löschtechnik und das optimale Vorgehen in einem verrauchten Raum. Hier stellten die Kameraden fest, dass selbst ein Feuer von ca. 1m x 1m schon für eine totale Nullsicht im jeweiligen Raum sorgen kann. Dementsprechend musste mit großer Vorsicht vorgegangen werden, da es sich hier nicht wie bei einer normalen Übung um künstlichen Rauch handelte. Eine mitgeführte Wärmebildkamera verdeutlichte den Trupps die enorm hohen Temperaturen von Feuer und Rauch in einem geschlossenen Raum. Als weiterer wichtiger Punkt stand die schnelle Entrauchung eines Raumes auf dem Plan. Die sehr anspruchsvollen und auch anstrengenden Übungen kamen bei allen Teilnehmern gut an und man war sich einig, alle konnten viele neue Erfahrungen mit nach Hause nehmen.

Obersüßbach. Simon Haimerl aus Obersüßbach feierte seinen 80. Geburtstag. Bürgermeister Michael Ostermayr sowie Vertreter des Kriegervereins, der Feuerwehr, des TSV und der Schloßschützen überbrachten ihre besten Wünsche persönlich. Es war dem Jubilar ein großes Anliegen, diesen Geburtstag auch mit seiner Familie zu feiern.
Simon Haimerl wurde 1940 als viertes und jüngstes Kind von Simon und Maria Haimerl in Obersüßbach geboren, wo er auch zur Schule ging. In Schmatzhausen beim Wiesenberger lernte er den Beruf des Schmieds. Nach einer kurzen Zeit in Landshut bei der Firma Scheibenbogen wechselte er zur Firma Meiller nach München. 38 Jahre war er dort als Werksmeister tätig, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand ging.
1962 heiratete er seine Frau Rita. Drei Söhne gingen aus der Ehe hervor. 1972 baute er mit seiner Familie am Höhenweg ein Haus. Der „Bulle“ – wie er in Obersüßbach bekannt ist, war aus dem örtlichen Vereinsleben kaum wegzudenken, bis seine schwere Krankheit sein gesellschaftliches Leben einschränkte. Besonders aktiv war er als Fußballer und mit über 42 Jahren Tätigkeit als Schiedsrichter wohl einer der Aktivsten des TSV. Sein besonderer Stolz gilt den acht Enkeln und seiner kleinen Urenkelin. Die vergangenen Jahre waren stark von seiner und der Krankheit seiner Frau gezeichnet. Seinen Lebensabend verbringt der Jubilar mit seiner Frau Rita bei seinem Sohn Stefan und dessen Familie, die sich um das Wohlergehen der beiden kümmern.

Obersüßbach. Um der Bevölkerung während der Corona-Pandemie eine Hilfe für Einkäufe und Erledigungen bieten zu können, wurde von Mitte März bis Ende Juni von der Feuerwehr und der Landjugend Obersüßbach gemeinsam eine Hotline eingerichtet. Während dieser Zeit wurden von den Mitgliedern der jeweiligen Vereine verschiedene Aufgaben untereinander aufgeteilt und zuverlässig erledigt. Nun wurde dieses ehrenamtliche Engagement vom Landkreis über den Bürgermeister Michael Ostermayr mit einer nennenswerten Summe gewürdigt. Die Zuwendung wurde untereinander aufgeteilt und kommt in die jeweiligen Vereinskassen.

Obersüßbach. Auch während der Corona-Krise hatten sich seit Juli die 20 Atemschutzträger und 10 Maschinisten abwechselnd in sehr kleinen Einheiten getroffen und geübt, soweit dies die aktuellen Einschränkungen zulassen. Regelmäßig wurden die Funktionen der Geräte und Maschinen geprüft, um für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein. Ebenfalls wird schon seit August bei der Feuerwehr-Jugend wieder geübt. Der Jugendwart, unterstützt von seinen Stellvertretern und gemeinsam mit den beide Kommandanten, hat seine 24 Schützlinge in 3 Gruppen aufgeteilt und führt nun an 3 Wochenenden im Monat seine erforderlichen Schulungen und Übungen mit ihnen durch.
Ab September nun wird - nach einstimmiger Absprache in der Führungsebene - der Übungsbetrieb, streng nach den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, für den kompletten Feuerwehrübungsdienst wieder aufgenommen. Von den Gruppenführern sind Übungsthemen sowie die praktische Durchführung detailliert ausgearbeitet worden und können nun starten. Hierfür wurden die 65 aktiven Kameraden/-innen in 8 Einzelgruppen mit je einem anderen Übungsleiter eingeteilt und separat angesprochen bzw. eingeladen. An jedem Montag und Mittwoch, 19:00h, finden ab September wieder Übungen statt in denen dann die vorbereiteten Themen erarbeitet und praktisch umgesetzt werden. Ziel ist es, den Übungsbetrieb wieder hochzufahren, um für den Ernstfall bestmöglich trainiert und gerüstet zu sein. Zudem ist es auch wichtig, die tolle Kameradschaft mit all ihren positiven Facetten bei der Feuerwehr Obersüßbach wieder aufleben zu lassen.
INFO: Bereits jetzt wurde von der Vorstandschaft beschlossen, dass der geplante Tag der offenen Türe im September und der Faschingsball im Januar 2021 ersatzlos gestrichen werden.

Zu einem Waldbrand in Kreuzholzen wurden am Donnerstagmittag neun Feuerwehren aus drei Landkreisen alarmiert. Grund: Ein Wiedfeuer ist außer Kontrolle geraten.
Gammelsdorf. „Eine Dürre, die nicht ganz ungefährlich ist“, so Kreisbrandrat Manfred Danner, wurde am Donnerstagmittag einem Waldbauern in Kreuzholzen (Gemeinde Gammelsdorf) zum Verhängnis. Nach Baumfällarbeiten wollte dieser Äste und Co. verbrennen und hatte deshalb ein sogenanntes Wiedfeuer entfacht. „Weil es derzeit so trocken ist, hat das Unterholz angefangen zu brennen“, berichtete Danner auf FT-Nachfrage. Das Feuer habe sich von anfangs 25 Quadratmeter auf zirka 4000 Quadratmeter ausgebreitet, erklärte der Kreisbrandrat.
Rund 80 Floriansjünger aus neun Feuerwehren eilten zu dem abgelegenen Waldstück, um das Feuer zu löschen und anschließend das Gebiet mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern, etwa in Wurzelstöcken, abzusuchen. Nach gut einer Stunde war der Einsatz vorbei. „Schaden ist keiner entstanden“, berichtete Danner, verletzt sei auch niemand geworden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Gammelsdorf, Hörgertshausen, Sielstetten, Moosburg, Martinszell, Obermünchen, Obersüßbach, Attenhausen und Volkenschwand.

Obersüßbach. Zur Hauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr Obersüßbach am vergangenen Samstag im Gasthaus Schranner.
Vorsitzender Christian Vorlaufer konnte außer den Mitgliedern auch die Bürgermeisterin Helga Kindsmüller und Kreisbrandrat Thomas Loibl begrüßen. Im vergangenen Jahr beteiligte sich die Feuerwehr wieder an zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde. Auch beim alljährlichen Tag der offenen Tür konnte sich die Feuerwehr wieder über viele Besucher freuen. Die Vorstandschaft traf sich zu 7 Sitzungen. Nachdem Schriftführer Georg Spornraft das Protokoll der letzen Versammlung vorgetragen hatte, konnte der Kassenwart Karl Rusam den aktuellen Stand der Vereinskasse erörtern. Anschließend berichtete Kommandant Robert Draxler aus dem aktiven Bereich der Wehr. Im Focus stand auch 2019 wieder die Ausbildung. Die Ausbildung MTA Basis haben erreicht Eiben Yannik, Fuchs Julian, Vogt Fynn Lucas und Wiesinger Sebastian. Auch die letzte Prüfung MTA konnte in 2019 von folgenden Personen abgeschlossen werden: Büchl Jakob, Frank Jürgen, Liewald Simon, Ostermeier Tobias, Scharf Lukas, Walter Kevin und Weidner Fabian. Im Herbst stand dann noch der Lehrgang für Atemschutz an. Auch hier war Obersüßbach mit Andreas Schinagl, Simon Liewald, Kevin Walter und Fabian Weidner stark vertreten. Zum Kreise der Maschinisten konnte Jürgen Frank aufgenommen werden, nachdem er in Rottenburg erfolgreich die Prüfung abgelegt hatte. Derzeit kann die Wehr in Obersüßbach auf 69 Aktive, davon 3 Damen, zurückgreifen. Mit 20 Atemschutzgeräteträgern und 10 Maschinisten ist Obersüßbach gut gerüstet. In 2019 wurden mit knapp 400 Einsatzstunden 27 Einsätze abgearbeitet. Der überwiegende Teil waren wieder Einsätze zur Technischen Hilfe. Zum Abschluss bedankte sich Robert Draxler bei der Gemeinde für die stetige Unterstützung und betonte den hohen technischen Stand der Feuerwehr. Sein Dank galt auch seinem Stellvertreter Robert Ostermayr sowie den Gruppenführern und Maschinisten. Ebenso wurde die Arbeit von Martin Ott gewürdigt, der als Jugendwart derzeit 26 Jugendliche zu betreuen hat. Künftig bekommt Martin Ott Unterstützung von Kevin Walter und Sebastian Wiesinger. Ein Highlight der Jugend war in 2019 sicherlich der Besuch der Berufsfeuerwehr Ingolstadt sowie die alljährliche 24- Stunden-Übung. Auch heuer gab es wieder Neuaufnahmen bei der Jugendfeuerwehr. So konnten mit Handschlag folgende Jugendliche aufgenommen werden: Benedikt Eibl, Bastian Rußwurm, Paul Burghart, Julian Satzl, Moriz Münsterer, Noah Lackermeier, Johannes Haimerl und Franz Büchl. Zu den Aktiven konnte noch Dennis Kergl begrüßt und aufgenommen werden. Ein Höhepunkt war dann die Ehrung für 40 Jahre aktiver Dienst bei der Feuerwehr. Diese Ehrung wurde von Kreisbrandrat Thomas Loibl durchgeführt. Das Feuerwehrehrenabzeichen in Gold wurde Manfred Loibl und Siegfried Loibl verliehen. Ebenso bedankte sich die Gemeinde und die Feuerwehr bei beiden mit einer Urkunde und einem Präsent. Nun konnte noch Johann Oberhofer, der viele Jahre über den aktiven Dienst hinaus noch Fahnenträger war, zum Ehrenmitglied ernannt werden. Thomas Loibl ging dann anschließend in seiner Rede noch auf die Probleme der Tagesalarmierung ein. Auch er betonte dann den guten technischen Stand der Wehr sowie den hohen Ausbildungsstand. Besonders erfreut war Loibl über die starke Jugend, denn nur so kann die nächste Generation der Feuerwehr gesichert werden. Auch Bürgermeisterin Helga Kindsmüller bedankte sich bei allen für die Teilnahme an den unermüdlichen und oft gefährlichen Einsätzen. Die Einsätze sind nicht planbar und kommen zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten. Daher ging der Dank auch an die Familien, die bei Einsätzen oft auf den Partner verzichten müssen, wenn dieser zum Einsatz eilt. Überrascht wurde Thomas Loibl dann, da er ganz unerwartet seitens der Gemeinde ein Präsent überreicht bekam. Bürgermeisterin Kindsmüller bedankte sich für die vielen Jahre, die Loibl unsere Feuerwehr als Kreisbrandrat betreut und unterstützt hat. Vorsitzender Christian Vorlaufer informierte zuletzt noch über geplante Veranstaltungen. Zum Tag der der offenen Tür wird es heuer einen Mittagstisch geben, außerdem soll in 2021 wieder ein Faschingsball in Obersüßbach stattfinden. Beendet wurde die Versammlung mit dem Dank an alle Mitglieder für die Unterstützung bei den Veranstaltungen.
