Informationen zur Feuerwehr:

Pfeffenhausen. Zwölf Feuerwehrleute aus den Feuerwehren Oberroning, Furth, Obersüßbach, Neufahrn und Hohenthann haben sich in einem 14-tägigen Kurs als Atemschutzgeräteträger ausbilden lassen. In diesem Lehrgang wurden die Grundlagen der Atmung ebenso angesprochen, wie der grundlegende Aufbau, Funktion und Handhabung der Atemschutzgeräte. Weitere Themen waren Einsatzgrundsätze und Gefahren der Einsatzstelle, sowie das Vorgehen im Innenangriff etwa bei Flashover-Gefahr. Das Ausbilder-Team um Kreisbrandmeister Alexander Grocholl zeigte sich mit der Leistung der Teilnehmer sehr zufrieden und wünschte gutes Gelingen bei den ersten Einsätzen.

Obersüßbach. In der vergangenen Woche haben drei Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Obersüßbach die Prüfung zum Atemschutzgeräteträger abgeschlossen. An insgesamt sieben Tagen wurden die Feuerwehrmänner in die Grundlagen Atemschutzeinsatz eingewiesen. Die Ausbildung ist ein abwechslungsreicher Mix aus Theorie, Praxis sowie Einsatz- und Belastungsübungen. Atemschutz ist nach wie vor eine Königsdisziplin, erfordert doch nahezu jedes Brandereignis den Einsatz des umluftunabhängigen Atemschutzes, mit dem sich Feuerwehrleute vor gefährlichen Brandgasen schützen können. Nur wer 100% fit ist, wird zum Lehrgang zugelassen, dies muss vor Lehrgangsbeginn von einem Arzt bescheinigt werden. Im Einsatz werden die Geräteträger immer an vorderster Stelle gefordert und begeben sich dabei nicht selten selbst in Gefahr. Die neuen Atemschutzgeräteträger Yannik Eiben, Thomas Fuchs und Sebastian Wiesinger werden ab sofort das Team der Feuerwehr Obersüßbach verstärken.

Obersüßbach. Die Feuerwehr Obersüßbach hat sich zur Jahresversammlung im Gasthaus Schranner getroffen. Themen waren das abgelaufene Vereinsjahr, das Gründungsfest 2024 sowie die Einsätze im vergangenen Jahr.
Vorsitzender Christian Vorlaufer berichtete, dass sich die Vorstandschaft zu einigen Sitzungen online „getroffen“ habe. Nach der Lockerung der Coronaregeln traf man sich wieder zu Präsenzveranstaltungen. In der Zwischenzeit hätten einige Feuerwehrkameraden die Küche im Feuerwehrhaus renoviert und neu gestaltet. Der Blickfang der neuen Küche sei die selbstgestaltete Deckenleuchte aus einer alten Feuerwehrleiter, Schläuchen und alten Feuerwehrhelmen.
Gründungsfest im Juni 2024
Der Festausschuss für das 150jährige Gründungsfest hat unter der Federführung von Markus Schindler und Michael Büchl seine Arbeit aufgenommen. Das Gründungsfest ist für die Zeit von 7. bis 9. Juni 2024 geplant.
Seit März ist die Feuerwehr um zwei Ehrenmitglieder reicher: Lorenz Ostermeier senior und Georg Huber bekamen die Ehrenurkunde überreicht. Wie viele andere Vereine musste auch die Feuerwehr Termine zwischen 2020 und 2021 absagen; Termine für das kommende Jahr seien noch offen. Vorlaufer merkte an, dass im kommenden Jahr wieder Neuwahlen der Vorstandschaft anstehen und der eine oder andere Posten neu zu besetzen sei.
Im vergangenen Jahr wurde die Obersüßbacher Feuerwehr zu 26 Einsätzen gerufen, berichtete Kommandant Robert Draxler. Davon waren 21 Einsätze technische Hilfeleistungen, meist Verkehrsunfälle, weitere vier Einsätze Brandbekämpfung und eine Verkehrsabsicherung. Dabei kamen in Summe 377 Einsatzstunden zusammen. Auf 65 Feuerwehrdienstleistende konnte die Feuerwehr im vergangenen Jahr zurückgreifen, darunter zwei Feuerwehrfrauen. Von den 65 Aktiven sind 18 Kameraden als Atemschutzgeräteträger und weitere zehn als Maschinisten ausgebildet.
In der Zeit des Lockdowns war die Feuerwehr neben den Einsätzen nicht untätig, sie hatte zusammen mit der Landjugend einen Einkauf-Service in der Gemeinde angeboten für Risikogruppen und für Personen, die in Quarantäne waren.
Zehn Jugendliche in Feuerwehr aufgenommen
Stolz ist die Feuerwehr auf ihre Jugendgruppe, die mit 34 Mädchen und Buben eine der größten Feuerwehrjugendgruppen im Landkreis ist. Jugendwart Martin Ott berichtete, dass die Jugendlichen seit dem Start der Übungen im Mai wieder mit Eifer und Interesse bei der Sache seien. Im vergangenen Jahr wurden Sebastian Wiesinger und Stefan Ott als Jugendsprecher neu gewählt. Zum Kassier wurde Fynn-Lucas Vogt gewählt. Unterstützt wird Martin Ott in seiner Jugendarbeit von Sebastian Wiesinger und Kevin Walter. In der Jahreshauptversammlung konnte Kommandant Draxler zehn Jugendliche per Handschlag in die Feuerwehr aufnehmen. Dies sind: Isabella Huber, Hannes Hummelberger, Lukas Kindsmüller, Maximilian Maier, Ferdinand Münsterer, Jakob Ostermayr, Jan Ostermeier, Mia Schindler, Tim Schmidmüller und Florian Wild.

Obersüßbach. Die beiden Kommandanten, Draxler Robert und Ostermayr Robert, der
Feuerwehr Obersüßbach setzen hohe Ansprüche an den Ausbildungsstand, um sich im
Ernstfall zu 100% auf die Mannschaft blind verlassen zu können, betonte im Anschluss in
seiner Ansprache der 1. Kommandant, Draxler Robert. So wurde auch heuer wieder von
beiden eine Ausbildung in der Technischen Hilfeleistung angeboten, durchgeführt und
hochmotivierte Kameraden ausgebildet. 2 Mannschaften stellten sich den Aufgaben, die alle
vorab unterschiedliche Zusatzaufgaben und Gerätekunde zeigen mussten, sowie dann durch
die anwesenden Schiedsrichter KBI Haller Hans, KBM Fischer Hermann und Gruber Jürgen
abgenommen wurden. Bevor es anschließend zur eigentlichen Hauptprüfung kam, musste der
Gruppenführer sein theoretisches Wissen in der Hilfeleistung schriftlich, sowie ein
Teilnehmer der Stufe 5, die Bedeutung verschiedener Gefahrgutzeichen mündlich beweisen.
In einem maximalen Zeitfenster von 240 Sekunden stellten dann beide Gruppen vor den
Augen einiger Zuschauer ihr Können dar. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit einer
eingeklemmten Person. Die Gruppen mussten in diesem Zeitraum sämtliche Befehle des
Gruppenführers ausführen wie z.B.: Eigensicherung durch eine Verkehrsabsicherung
herstellen, erforderliche Gerätschaften zum Öffnen des Fahrzeugs bereitstellen, den
Brandschutz sicherstellen und die verletzte Person betreuen.
Beide Gruppen bestanden ihre Prüfungen mit Bravour, was alle Schiedsrichter, insbesondere
KBI Haller, der es dann in seiner abschließenden Ansprache den Anwesenden
Führungskräften und Vertretern der Gemeinde bestätigte und deutlich hervorhob.
Auch der 1. Bürgermeister Ostermayr Michael bekräftigt in seinen abschließenden Worten die
abgelegte Leistung und den sehr hohen Ausbildungsstand. Die Wichtigkeit des Ehrenamts der
Feuerwehr konnte er erst vor kurzem selbst in einem realen Brandeinsatz miterleben. Die
Schlagkräftigkeit und Schnelligkeit seiner Wehren verhinderte Schlimmeres. Besonders
erwähnte er auch noch seine große Freude, dass durch die Teilnahme von 3 Kameraden aus
den Wehren Niedersüßbach und Obermünchen der Zusammenhalt und Teamgeist in den
Feuerwehren der Gemeinde bestens ist.
Abschließend bedankte er sich noch im Namen der Gemeinde bei den Schiedsrichtern und
Ausbildern und übernahm die Kosten der Brotzeit.
Teilnehmer: Stufe 5 Draxler Robert, Krause Stefan, Stufe 4 Ott Martin, Lackermeier
Heinrich, Stufe 3 Schindler Markus, Richter Marcel, Weigl Michael (NSÜ), Stufe 2 Vorlaufer
Martin, Büchl Matthias, Stufe 1 Meier Alexander (NSÜ), Wiesinger Sebastian (OMÜ), Eiben
Yannik, Frank Jürgen, Walter Kevin, Ostermeier Tobias, Fuchs Thomas.

Obersüßbach. Am Montag gegen 18 Uhr ist nach dem Rasenmähen eine ans Grundstück des Geschädigten angrenzende Hecke in Brand geraten. Weil die Feuerwehr schnell vor Ort war, konnte der Brand zeitnah gelöscht werden, sodass ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude verhindert wurde. Eine Brandstiftung konnte ausgeschlossen werden. Warum die Hecke in Brand geriet, konnte nicht abschließend geklärt werden. Verletzt wurde niemand. An der Hecke entstand ein Brandschaden von rund 500 Euro.

Obersüßbach. 4 Kameraden der Feuerwehr Obersüßbach stellen sich nach bereits erfolgreich abgelegter Grundausbildung mit Zwischenprüfung (MTA Basis) nun der nächsten Herausforderung, der Abschlussprüfung Modulare Truppmannausbildung (MTA 2). Anfangs noch wegen der Hygienevorschriften in Onlinekonferenzen, später dann ergänzt und erweitert in praktischen Übungen, wurde das bereits vorhandene Wissen und Können der Kameraden weiter geschult, vertieft und praxisnahe erklärt. Die Ausbilder Ostermayr Robert, Huber Manfred und Schindler Markus bereiteten die Anwärter auf die anstehende Prüfung vor und gaben deren Erfahrungen bestmöglich weiter. Zur Prüfung mussten die Kameraden mit der vorhandenen Ausrüstung und anwesenden Mannstärke einen simulierten Einsatz darstellen und zeigen, dass die Einheitsführer erteilte Aufträge selbstständig abarbeiten und durchführen können. Dargestellt wurde hierbei eine Landung eines Hubschraubers bei Nacht auf engsten Raum. Die Prüfer, KBI Haller und KBM Fischer, bauten dann verschiedene weitere mögliche Szenarien ein und bewerteten die Spontanität und das Verhalten der Prüflinge in der Gruppe. Im Anschluss wurden in weiteren Einzelaufgaben die Truppführer intensiv geprüft und gefordert. Hierzu wurden weitere mögliche Situationen dargestellt, wie z.B. eine Straßenabsperrung und Fahrzeugerkundung, wobei auch hier die Prüfer erneut mögliche Abwechslungen einbauten und so die Reaktionen und das Handeln der Prüflinge bewerteten. Abschließend stellten sich die 4 noch einem theoretischen Teil, in der dann das zuvor Erlernte schriftlich abgefragt wurde.
Nach der erfolgreich abgelegten Prüfung bedankte sich der 1. Kdt Draxler bei den Kameraden, den Ausbildern und den anwesenden Prüfern. Durch das Ablegen dieser Prüfung mit Auszeichnung sind diese nun berechtigt, sämtliche weiterführende Lehrgänge zu besuchen und abzuschließen. Besonders erfreulich war, dass sich 3 der 4 Teilnehmer anschließend sofort für die Ausbildung zum Atemschutzträger bereit erklärten und alle 4 ihre Teilnahme an der nächsten Leistungsprüfung in der Technischen Hilfeleistung, bekundet haben.
Am 18.September bereits können sich dann alle aktiven Kameraden der FF-Obersüßbach dieser Aufgabe stellen. Hierzu folgt in den nächsten Tagen eine Information zum Ablauf und Abfrage zur Teilnahme durch die Kommandanten.
Teilnehmer MTA 2: Fuchs Julian, Eiben Yannick, Vogt Finn-Luca, Wiesinger Sebastian

Obersüßbach. 8 neue Mitglieder wurden durch die Kommandanten Draxler Robert und Ostermayr Robert, sowie dem Vorsitzenden Vorlaufer Christian in die Jugendfeuerwehr mit aufgenommen. Nicht wie üblich in der Jahreshauptversammlung, sondern direkt am Gerätehaus wurden die Anwärter nach alter Tradition mit Handschlag zur Freiwilligen Feuerwehr Obersüßbach begrüßt. Anschließend fand die Einkleidung statt und danach wurde bereits die erste Übungsstunde für die hochmotivierten Anwärter/innen abgehalten. Wiesinger Sebastian und Walter Kevin planen ihre Ausbildung zum Jugendwart und werden dann als stellv. Jugendwart von Ott Martin, zukünftig die 31 Anwärter/innen ausbilden und vorbereiten für den aktiven Dienst.
Stemp Werner legte die Prüfung zum Gerätewart erfolgreich ab und wird von nun an gemeinsam mit dem langjährigen und 2022 ausscheidenden Gerätewart Jünemann Gerd die Wartung und Prüfung der Gerätschaften durchführen und anschließend führend übernehmen.
Neu angeschafft wurden außerdem Jacken und Mützen mit dem Logo der Feuerwehr Obersüßbach. Organisiert durch den Obermaschinisten Dusl Robert wurden diese aus der Maschinistenkasse bezuschusst, der Mannschaft übergeben und sind bei Bedarf nachbestellbar. Außerdem laufen gerade die Vorbereitungen zur Prüfung der MTA-2. Geleitet durch den 2. Kommandanten Ostermayr Robert und unterstützt von den Gruppenführern Huber Manfred und Schindler Markus stellen sich, trotz der erschwerten Auflagen durch Corona, 4 Kameraden den Anforderungen und legen die Prüfung noch im Juli ab und wären dann bereit für weitere Führungsaufgaben und Verantwortung.
Ab sofort wird der Übungsbetrieb in den ursprünglichen Gruppen wieder aufgenommen. Sämtliche Gruppenführer unterstützen hier und übernehmen wieder die Übungsleitung der vier Gruppen.
Für die noch einfachere Erkennbarkeit der Ortszugehörigkeit wurde das HLF weiter aufgewertet. Zusätzliche Schriftsätze an den Seitenschwellern und der Frontscheibe lassen uns nun von weitem schon als Feuerwehr Obersüßbach erkennen.
Die Planungen zum Gründungsfest 2024 laufen. Unter der Leitung vom Festausschussvorsitzenden Schindler Markus und seinem Stellvertreter Büchl Michael, wurden die ersten Planungen und das Konzept dem Gemeinderat vorgestellt und genehmigt.
Die Verantwortlichen der Feuerwehr Obersüßbach warten auf weitere Lockerungen und Vorgaben um einen normalen Übungsbetrieb für die Jugend oder Aktivitäten wie Tag der offenen Türe usw. wieder durchführen zu können. Bis dahin wird der moderate und verantwortungsbewusste Übungsbetrieb, streng nach den Hygieneregeln, weitergeführt. Zudem gibt derzeit leider keine Planungen für Ausflüge oder Veranstaltungen.

Rottenburg. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße 2643 zwischen Oberhatzkofen und Pfeffenhausen wurden am Dienstag gegen 13.45 Uhr eine 69-jährige Frau und ein 76-jähriger Mann schwer sowie eine 44-jährige Frau schwerst verletzt. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die 44-Jährige, die Richtung Pfeffenhausen fuhr, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Wagen des 76-Jährigen und seiner 69-jährigen Beifahrerin. Die Unfallbeteiligten mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Die beiden Senioren kamen mit Rettungswagen ins Klinikum Landshut beziehungsweise Krankenhaus Kelheim, die Fahrerin des anderen Autos wurde mit dem Hubschrauber in die Uniklinik Regensburg geflogen. An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von rund 15 000 Euro. Ein Gutachter wurde mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren Oberhatzkofen, Rottenburg, Pfeffenhausen und Obersüßbach sowie Kreisbrandmeister Alexander Grocholl und Kreisbrandinspektor Hans Haller. Der Rettungsdienst war mit mehreren Krankenwagen und Rettungswagen, zwei Notärzten und dem Hubschrauber-Notarzt, dem Einsatzleiter Rettungsdienst sowie dem „Helfer vor Ort“ aus Rottenburg im Einsatz. Während der Rettungsmaßnahmen war die Staatsstraße gesperrt.

In Kroatien ereigneten sich am 29.12.2020 und in den folgenden Tagen mehrere Erdbeben. Insbesondere in den ländlichen Gebieten des Landkreises Sisačko-Moslavačke herrscht seither große Not. In Abstimmung mit dem Kroatischen Feuerwehrverband hat der Landesfeuerwehrverband Bayern seine Mitglieder um Hilfe gebeten. Es fehlt dort feuerwehrspezifische Ausrüstung! Der Hilferuf kam am 05. Januar 2021 vom Feuerwehrverband. Wir hatten noch einen Stromerzeuger, der nun seit mehr als fünf Jahren im Keller gestanden hat. Nach Rücksprache mit Bürgermeister Ostermayr durften wir den Stromerzeuger zur Verfügung stellen. Am Samstag, 9. Januar, haben wir den Stromerzeuger nach kurzer Funktionsprüfung zur Sammelstation nach Essenbach gebracht. Von Essenbach geht dann alles gesammelte Material nach Rosenheim. Am Montag, 11. Januar 2021, wird dann auch unser Stromerzeuger den Weg von Rosenheim nach Kroatien antreten und dort hoffentlich noch einige Zeit seinen Dienst tun. Leider hat es am 05. Januar früh um 07:29 Uhr im Schadens gebiet ein weiteres Erdbeben in der Stärke 4,2 gegeben. Die Feuerwehr Obersüßbach wünscht den Kollegen in Kroatien viel Kraft und alles Gute in der schwierigen Zeit.