Informationen zur Feuerwehr:
Gelungene Wintersonnwendfeier
Obersüßbach. Viele Besucher bei der Feuerwehr Obersüßbach
Obersüßbach – Zum ersten Mal wurde von der Feuerwehr Obersüßbach zur Wintersonnwende eine Feier veranstaltet. Bei nicht optimalen Wetterbedingungen fand diese Feier vor und neben dem Bauhof in Obersüßbach statt.
Mit großem Aufwand hatten die Kameraden einen gemütlichen Festplatz geschaffen, auf dem sie viele Besucher begrüßen konnten. Die Veranstaltung wurde von den Kindern der Grundschule Obersüßbach mit dem Singen von Weihnachtliedern unterstützt und bildete einen schönen Rahmen. Das große Feuer war der besondere Anziehungspunkt dieses Premierenabends. Gerne nahmen die Gäste auch die wärmenden Stehtisch-Öfen in Anspruch. Die Verpflegungsstände, an denen Gegrilltes sowie Glühwein in unterschiedlichen Variationen angeboten wurden, waren stets gut besucht.
Die Bevölkerung kann sich auf eine Wiederholung dieser Veranstaltung im nächsten Jahr freuen.

Leitendorf. Beißender, schmutzig-weißer Rauch über dem bäuerlichen Anwesen Leitendorf. Ein Autofahrer sieht das, reagiert prompt, hält an und warnt die Anwohner. Um 7.25 Uhr geht deren Notruf bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Insgesamt zehn Wehren mit 90 Einsatzkräften, darunter die aus Rottenburg, Pfeffenhausen und Furth, rücken an. Schnell steht fest: In der Hackschnitzelanlage des Anwesens hat sich ein gefährlicher Schwelbrand entwickelt. Atemschutz für die Feuerwehr ist Pflicht.
"Gottlob handelt es sich hier nicht um einen offenen Brand", sagt dazu Kreisbrandinspektor Johann Haller. Verletzt wurde niemand, aber über die Ursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Fakt ist, dass rund zehn Kubikmeter Hackschnitzel durch den Schwelbrand vernichtet wurden. Diese befanden sich in einem unterirdischen Bunker. "Der giftige, stinkige Rauch durchzog auch die Tenne direkt darüber und quoll durch den Dachstuhl ins Freie. "Wir haben deshalb ein Teil der Ziegeln entfernt, damit der Rauch entweichen konnte und unsere Leute wieder Sicht hatten", erzählt auch Kreisbrandmeister und Einsatzleiter Hermann Fischer.
Kreisbrandinspektor Johann Haller war in Leitendorf Ansprechpartner für insgesamt zehn Wehren der Region. Die Feuerwehrleute stiegen hinab in den Hackschnitzelbunker, um den Schwelbrand zu löschen. Lage für Lage wurde das Brandgut bespritzt und dann abgetragen. Gefährlich, bei hoher Hitze und giftigen Abgasen. Der Bereich um den Schwelbrand war weiträumig abgesperrt, damit die Wehren ungehindert löschen konnten. Der Ort Leitendorf war großräumig abgesperrt, um die Löscharbeiten der Feuerwehr nicht zu behindern.
Die Feuerwehrleute stiegen in den von giftigem Abgasen und Hitze durchzogenen Bunker hinunter, hinein in den Schwelbrand. "Wir konnten nicht einfach Wasser einspritzen", erläutert der Einsatzleiter. Es wurde nur so viel Wasser benutzt, dass dieses durchsickern und eine Lage Hackschnitzel löschen konnte. Diese wurden dann per Schaufel abgetragen. Dann erst konnte erneut Wasser auf den Schwelbrand gespritzt werden. Deshalb rechnete er bereits vorab damit, dass der Einsatz mehrere Stunden andauern würde. In den hinteren Ecken des Bunkers schätzte er die Temperatur auf rund 140 Grad. Dort, wo die Kameraden gestanden hätten, auf bis zu 80 Grad.
Zwei von ihnen sind gerade aus diesem Loch vom Einsatz gekommen. Ihre Visiere beschlagen sofort. Wie haben sie sich dort unten gefühlt? "Es ist schon wahnsinnig anstrengend mit der Montur", sagt einer von ihnen. Er ist 20 Jahre alt. Allein die Atemschutzausrüstung wiege stolze 20 Kilo. Die Atemluft sei begrenzt, daher sei die Einsatzzeit relativ kurz. "Aber genau für solche Einsätze haben wir ja trainiert", sagt sein Kollege.
Brand hätte auch außer Kontrolle geraten können. Etwas weiter weg steht Johann Sachsenhauser, der Besitzer des ländlichen Anwesens mit seinen erwachsenen Kindern. Fassungslos betrachtet er das Geschehen auf seinem Hof.
"Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte", sagt er dann. Der Autofahrer habe hier das Schlimmste verhindert, der Brand hätte auch außer Kontrolle geraten können. "Wir sind ihm unendlich dankbar", sagt Kathrin Huber, die Tochter. Seit mehr als 30 Jahren besitzt die Familie den Hof. "Heute haben wir die Hopfenernte des ganzen Jahres verloren", sagt Johann Sachsenhauser. Diese hätte sich in der Tenne über dem Hackschnitzelbunker befunden. "Der giftige Rauch hat alles zerstört", sagt der Landwirt sichtlich betroffen. Den Ernteschaden schätzt er auf 80 000 Euro, den an der Hackschnitzelanlage um die 30 000 Euro.
Wie es jetzt weitergeht? Der Landwirt weiß es nicht. "Keine Ahnung bei der jetzigen Lage", sagt Johann Sachsenhauser dann. Immerhin: Er ist versichert.

Mit 40kg ins Feuer.
Obersüßbach. Auch die Feuerwehr Obersüßbach beteiligte sich an der bayernweiten Aktion „ Lange Nacht der Feuerwehr“. Bei durchwachsenem Wetter kamen überraschend viele Zuschauer und interessierten sich für die Geräte, Fahrzeuge und das Gerätehaus der Feuerwehr Obersüßbach. Eingekleidet in den Schutzanzug und dadurch klar erkenntlich für Jedermann, wurden die Fragen zur Handhabung, Einteilung und Funktion erklärt und vorgeführt. Jeder der wollte, durfte auch gerne unter der Hilfe der aktiven Kameraden und der Jugendfeuerwehrler selber Hand anlegen und hautnah erleben, was die Kameraden#innen im Ernstfall leisten. So wurde z.B. in einer Vorführung erklärt, was die Voraussetzung und vor allem zu den Hauptaufgaben eines Atemschutzgeräteträgers bei einem Brandeinsatz in einem Innenangriff ist und dann an sich trägt. Die beiden voll ausgerüsteten Atemschutzgeräteträger „entkleideten“ sich vor den Zuschauern und wurden so nach und nach von Ihrer bis zu 40kg schweren Ausrüstung befreit, während Jugendwart Ott Martin die Funktionen der vielen Gerätschaften erläuterte und zeigte. Im Anschluss wurde dann noch ein klassischer Fettbrand vorgeführt und die möglichen Löschmethoden- bzw. was auf keinen Fall als Löschmittel dient. Bei Gegrilltem und Getränken pflegte man die tolle Kameradschaft in der FF Obersüßbach in dem dann viele alte Einsätze durchgesprochen und lustige Anekdoten unter Jung und Alt ausgetauscht wurden.
In dem Zusammenhang möchte sich die Führung der Feuerwehr- die beiden Kommandanten Draxler/Ostermayr- bei allen aktiven Kameraden für Ihre ganzjährige Unterstützung bedanken.

Obersüßbach. 20 Kameraden aus der Gemeinde Obersüßbach, haben am letzten Samstag die Prüfung zum
Basismodul der modularen Truppausbildung (MTA) mit Erfolg abgelegt. Die MTA ist die
Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehren Bayerns und die Basis für alle weiteren
Lehrgänge bei der Feuerwehr. Die Prüfung besteht aus einem umfangreichen schriftlichen Teil,
bei dem 50 Fragen aus dem gesamten Feuerwehrwesen abgeprüft werden und verschiedenen
praktischen Aufgaben, die zuvor ausgelost wurden. Zusätzlich mussten alle Teilnehmer ihr
Wissen in Sachen Digitalfunk unter Beweis stellen.
Von nun an können die Teilnehmer das Erlernte bei den Einsätzen in die Praxis umsetzen. Die
Teilnehmer haben die Ausbildung im März 2022 begonnen und bis zur Prüfung über 115
Stunden ihrer Freizeit geopfert, frei nach dem Motto „unsere Freizeit für Ihre Sicherheit“.
Die Ausbildung wurde einsatzbezogen und praxisnah durchgeführt, um so die notwendigen
Kompetenzen für den aktiven Dienst zu erwerben. Themen wie Absichern einer Unfallstelle, das
Auffinden einer bewusstlosen Person, der Aufbau einer Wasserversorgung bei einem
Brandeinsatz, Technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall und vieles mehr wurde an den
verschiedenen Ausbildungsstätten vertieft.
Vor den kritischen Augen der Prüfer meisterten alle 20 Teilnehmer, die theoretischen und
praktischen Prüfungsteile mit Bravur. Kreisbrandinspektor Johann Haller, Lehrgangsleiter
Hermann Fischer und Kreisbrandmeister Alexander Grocholl zeigten sich sehr zufrieden mit den
Ergebnissen der Prüflinge. Ebenso ging von der Landkreisführung ein Dank an alle Ausbilder,
ganz speziell an den Organisator Kreisbrandmeister Hermann Fischer.
Auch seitens der Gemeinde Obersüßbach bedankte sich Bürgermeister Ostermayr bei allen
Anwesenden für die Teilnahme am Lehrgang und wünschte allen unfallfreie Einsätze und viel
Erfolg bei den weiteren Lehrgängen.

Obersüßbach. Die Feuerwehr Obersüßbach verfügt ab sofort über einen tragbaren Wasserwerfer. Ermöglicht wurde diese Anschaffung durch großzügige Spendengelder der letzten Jahre. Die Vorstandschaft kam somit dem Wunsch der Spender nach, die Gelder zweckbezogen zu verwenden. Nachdem die Jugendfeuerwehr immer wieder mit Zuschüssen aus der Vereinskasse versorgt wird, wurde diesmal der Schwerpunkt auf die Ausrüstung der Feuerwehr gelegt. Vereinsvorsitzender Christian Vorlaufer konnte somit den Wasserwerfer an den aktiven Dienst übergeben. Auch Bürgermeister Ostermayr bedankte sich beim Vereinsvorsitzenden für die großzügige Anschaffung.
Wasserwerfer, auch Monitor genannt, sind tragbare oder auf Fahrzeugen fest montierte große Strahlrohre, die von Hand oder durch Fernbedienung betrieben werden können. Sie eignen sich sowohl für die Abgabe von Löschschaum als auch von einfachem Wasser. Der Wasserwerfer ist besonders dort wichtig, wo eine Brandbekämpfung mit sehr viel Wasser aus großen Entfernungen nötig ist. Zum Einsatz kommt der Monitor in der Regel bei größeren Bränden.
Der Wasserwerfer ist ab sofort im HLF10 der Feuerwehr Obersüßbach verlastet und einsatzbereit. Erste Einführungen und Übungen mit der Mannschaft und auch der Jugendfeuerwehr haben in den letzten Wochen bereits stattgefunden. Mit der neuen Gerätschaft wird die Schlagkraft der Feuerwehr erneut erhöht.
Aufgrund der derzeit sehr hohen Waldbrandgefahr möchten sich die Feuerwehren der Gemeinde Obersüßbach bei allen Landwirten und Firmen im Gemeindebereich bedanken, welche sich bereit erklärt haben, im Einsatzfall mit Tankfahrzeugen die Feuerwehren zu unterstützen.

Erfolgreiche Leistungsprüfung der Feuerwehr Obersüßbach mit 17 Teilnehmern.
Vor kurzem wurde am Feuerwehrgerätehaus die Leistungsprüfung Wasser abgelegt. Zwei Gruppen stellten sich der Herausforderung und absolvierten nach einigen Tagen intensiver Vorbereitung in Obersüßbach die Prüfung mit Erfolg.
Die Leistungsprüfung wurde in der Variante 3 ausgeführt. Angenommen wurde ein Wohnungsbrand im ersten Obergeschoß. Wie auch im Ernstfall ist hier der Einsatz nur mit Atemschutz möglich. Daher mussten die Teilnehmer in einer vorgegebenen Zeit einen simulierten Löschangriff mit Atemschutzausrüstung durchführen. Zusätzlich zur Brandbekämpfung musste jede Gruppe die erforderliche Wasserversorgung und auch die Verkehrsabsicherung der Einsatzstelle durchführen. Ein entscheidender Teil der Prüfung ist das Zusammenarbeiten im Team. Nur wenn bei allen Teilnehmern die Handgriffe sitzen, können die Aufgaben in der vorgegebenen Zeit erfüllt werden. Zusätzlich hatten die Teilnehmer verschiedene Zusatzaufgaben in einer vorgegebenen Zeit zu erledigen. Beide Gruppen stellten ihr Können unter Beweis und konnten alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit mit Bravour erledigen. Die Prüfungen nahmen Kreisbrandinspektor Johann Haller sowie Kreisbrandmeister Hermann Fischer und Alexander Grocholl ab. Bei der anschließenden Verleihung der Leistungsabzeichen im Gerätehaus in Obersüßbach lobten diese den guten Ausbildungsstand der Feuerwehr. Bürgermeister Michael Ostermayr überbrachte in seinen Grußworten die Glückwünsche der Gemeinde und bedankte sich bei allen Teilnehmern für deren Einsatz. Die Gemeinde Obersüßbach hält die Feuerwehr technisch auf dem aktuellen Stand, und wie sich zeigte, sind die Aktiven auf einem guten Ausbildungs- und Leistungsstand. Auch die gute Jugendarbeit in Obersüßbach macht sich bei solch einer Prüfung bemerkbar. Nur wer gut ausgebildet ist, kann mit dem hochtechnisierten Werkzeug der Feuerwehr sicher umgehen, und dies im Einsatz schnell und gekonnt anwenden, bemerkte KBI Haller! Als Lob und Anerkennung spendierte Bürgermeister Michael Ostermayr im Anschluss an die Leistungsabnahme im Gerätehaus noch eine Brotzeit für alle Teilnehmer.
Neue Gesichter in der Vorstandschaft Feuerwehr

Obersüßbach. Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr wurden in diesem
Jahr die Führungen wieder neu gewählt. Der erste Vorsitzende Christian
Vorlaufer, der vor drei Jahren außerordentlich gewählt wurde, stellte
seinen Posten wieder zur Wahl, um in den gewohnten Wahlzyklus wieder
zurückzukommen.
Der Vorsitzende Christian Vorlaufer konnte sich zur Hauptversammlung über
eine gutgefühlte Gaststube des Gasthauses Schranner freuen. Neben den
Feuerwehkammeraden konnte der Vorsitzende den ersten Bürgermeister Michael
Ostermayr und seine beiden Vertreter Helmut Liewald und Manfred Loibl
begrüßen, sowie Kreisbrandinspektor Hans Haller und Kreisbrandmeister
Hermann Fischer.
In seinem Bericht zum Vereinsleben des abgelaufenen Jahres, konnte er auf
Grund zu der Zeit immer noch vorherrschenden Coronaeinschränkungen, nicht
allzu viele berichten. Die Vorstandschaft traf sich zwei Mal online zu
einer Vorstandsitzung. Zu Weihnachten machten sich wieder einige
Kammeraden die Mühe, für die Kammeraden der Feuerwehr Langenaltheim, als
Weihnachtsgrüße ein Weihnachtsvideo zu drehen. Die Jugendfeuerwehr
beteiligte sich im März bei der Aktion "sauberes Bayern". Zur Planung des
Gründungsfestes konnte Christian Vorlaufer bekanntgeben, das Carmen
Schindler als Fahnenmutter und Anna Draxler als Fahnenbraut zugesagt
haben.
Im Bericht für dem aktiven Feuerwehrdienst gab Kommandant Robert Draxler
einen Einblick. Nach dem zu Beginn des letzten Jahres Übungen nur
eingeschränkt möglich waren kam nach dem erneuten Katastrophenfall in
Bayern auf Grund Corona der gesamte Übungsbetrieb wiederrum zum Erliegen.
Seit März dieses Jahres war dann das Üben in Gruppen wieder erlaubt.
Nichtsdestotrotz wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 25 Einsätzen
gerufen. Dies war zu vier Bränden, eine Verkehrsabsicherung und 20
technischen Hilfeleistungen bzw. zur Unterstützung des Rettungsdienstes.
Die Feuerwehrkammeraden leisteten zu den Einsätzen 433 Einsatzstunden. Die
Aktive Mannschaft der Feuerwehr besteht aktuell aus 68 Dienstleistenden,
darunter sind zwei Frauen. Die beiden Kommandanten Rober Draxler und
Robert Ostermayr können auf eine gut ausgebildete Mannschaft vorweisen:
Das sind zum einen sieben Gruppenführer, die sie in den Übungen und
Ausbildungen unterstützen, zum anderen zehn Maschinisten und 23
Atemschutzträger.
Einiges an Freizeit investierten fünf Kammeraden Yannik Eiben, Julian und
Thomas Fuchs, Fynn Vogt sowie Sebastian Wiesinger für die MTA-Ausbildung,
die sie erfolgreich abschließen konnten. Weitere 13 Kammeraden stellten
sich zur Prüfung zum Leistungsabzeichen THL. Die Ausbildung zum
Atemschutzgeräteträger konnten im vergangenen Jahr ebenso Yannik Eiben,
Sebastian Wiesinger, Julian und Thomas Fuchs mit erfolgreich abschließen.
Von den Atemschutzgeräteträgern nahmen im vergangenen Jahr wieder zwei
Kammeraden den Besuch im Brandhaus in Würzburg in Anspruch. Die Plätze
hierfür sind sehr rar. Außerdem nahm sich Lorenz Ostermeier die Zeit für
die Ausbildung zum Gruppenführer und Tobias Ostermeier schloss die
Ausbildung zum Maschinisten ab.
Als Neumitglieder im aktiven Dienst konnte Kommandant Robert Daxler,
Harald Seelmann und Benedikt Schüller begrüßen.
Der Leiter der Jugendfeuerwehr Martin Ott informierte die Versammlung über
Geschehnisse in der Jugendgruppe. Zur Ausbildung der 34 jugendlichen
starken Gruppe wird Martin Ott von Sebastian Wiesinger und Kevin Walter
tatkräftig unterstützt.
Die Übungen waren wie bei den Erwachsenen, auf Grund von Corona nur
eingeschränkt möglich. Nichtsdestotrotz kamen die jugendlichen auf 160
Stunden Ausbildungsdienst.
Für 40 Jahre Dienst bei der Feuerwehr konnte dieses Mal Christian Huber
ausgezeichnet werden. Er erhielt aus den Händen von KBI Hans Haller eine
Urkunde und das dazugehörige Abzeichen in Gold von Innenminister Joachim
Hermann. Mit dieser Auszeichnung ist ein Gutschein verbunden für einen
Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain. Da der Gutschein nur
für eine Person gilt, übernimmt die Gemeinde Obersüßbach den Kostenanteil
für die Ehefrau bzw. Lebenspartnerin.
Zu den Anstehenden Wahlen, waren turnusgemäß die Kommandanten und die
Vorstandschaft des Vereins zu wählen. Bürgermeister Michael Ostermayr
leitete die Wahl. Einstimmig im Amt bestätigt wurden die Kommandanten
Robert Draxler und als sein Vertreter Robert Ostermayr.
Bei der Wahl zur Vorstandschaft gab es einige Neuerungen. Christian
Vorlaufer stelle nach drei Jahren sein Amt als Vorsitzender wieder zur
Wahl, um in den gewohnten Wahlrhythmus zurückzukommen. Er wurde vor drei
Jahren zum ersten Vorsitzenden gewählt, nach dem Johann Hummelberger das
Amt niedergelegt hatte. Mit ihm wurde Lukas Ostermeier zum Stellvertreter
gewählt. Im dankte Vorlaufer für seine Bereitschaft vor drei Jahren das
Amt zu übernehmen, ansonsten hätte der Verein ziemliche Problem gehabt.
Auch der Posten als Stellvertreter stand wieder zur Wahl. Nach der
geheimen Wahl stand fest, dass Christian Vorlaufer wieder im Amt für die
nächsten sechs Jahre bestätigt wurde. Zum Stellvertreter standen Lukas
Ostermeier und Michale Büchl zur Wahr. Als stellvertretenden Vorstand
wählte die Versammlung Michael Büchl.
Für das Amt des Schriftführers und Kassiers gab es nach Jahrzehnten eine
Änderung. Karl Rusam gab nach 34 Jahren sein Amt des Kassiers ab, eben so
Georg Spornraft der 28 Jahre als Schriftführer für die Feuerwehr
Obersüßbach tätig war. Die beiden unterstützten in ihrer Amtszeit vier
Vorstände! Aus Dank und Anerkennung für ihr Engagement überreichte
Christan Vorlaufer den beiden die im Namen der Feuerwehrkammeraden ein
Geschenk.
Die Nachfolge als Schriftführer trat Alois Münsterer an. Den Posten des
Kassiers übernahm Georg Spornraft Junior. Beide wurden per Akklamation
gewählt.

Zum Ende der Versammlung wurde Josef Manhart in den Feuerwehr Ruhestand
verabschiedet. Die Versammlung hat ihm mit einem lang anhaltenden,
stehenden Applaus gedankt. Josef Manhart war seit Januar 1974 bei der
Feuerwehr Obersüßbach. Er hatte zwischen 1976 und 1990 alle
Leistungsabzeichen abgeschlossen und er war jahrzehntelang Chef und
Gruppenführer der Gruppe1. Und was mittlerweile bei den Feuerwehren sehr
wichtig geworden ist, er war bei den Tagesalarmierung immer zur Stelle.
Für sein Engagement, die große Unterstützung und Bereitschaft, dankte ihm
die Feuerwehr und die Gemeinde mit einem Geschenk, das er aus den Händen
von Bürgermeister Michael Ostermayr entgegennehmen konnte.


Obersüßbach. Die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Obersüßbach beteiligte sich am Samstag am Aufruf des Landkreises für die Aktion „sauberes Bayern“. Insgesamt 26 Jugendliche und Betreuer sammelten auf den Zufahrtsstraßen Obersüßbachs den Müll und Unrat. Neben zahlreichen Flaschen wurde viel Einwegmüll der bekannten Schnellrestaurants und Verpackungsmüll wie Zigarettenschachteln eingesammelt. Auf ca. 8 Kilometer Wegstrecke wurde etwa 40 Kg Unrat entsorgt.

Ergoldsbach. Kreisbrandinspektor Johann Haller wurde mit dem Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens ausgezeichnet. Das Steckkreuz ist die höchste Auszeichnung, die der Freistaat für besonderen Einsatz um das Feuerwehrwesen vergibt. Regierungspräsident Rainer Haselbeck überreichte Haller im November die Auszeichnung im Namen des Innenministers Joachim Herrmann. Haller ist seit 44 Jahren bei der Feuerwehr Ergoldsbach und seit vier Jahren Kreisbrandinspektor. Er ist für 48 Feuerwehren mitverantwortlich.
