Informationen zur Feuerwehr:
Gemeinsamer Wissentest der Jugendfeuerwehren
Obersüßbach. In der vergangenen Woche stand der Wissentest der Jugendfeuerwehren Edenland, Pfeffenhausen, Hohenthann und Obersüßbach statt. Insgesamt 33 Teilnehmer stellten sich den Fragen zum diesjährigen Thema: Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr, persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung. In den unterschiedlichen Teilnahmestufen mussten neben den Fragen auch noch praktische Aufgaben wie richtiges Absitzen aus einem Feuerwehrfahrzeug, richtiges Aufnehmen und Tragen von Lasten, sowie das Auswerfen einer Angriffsleitung vorgeführt werden. Die theoretischen und praktischen Aufgaben wurden von Prüfungsteam KBM Josef Stocker, KBM Hermann Fischer und Schiedsrichter Jürgen Gruber überwacht und abgenommen.
Die Teilnehmer Timo Spagert aus Pfeffenhausen und Pascal Draxler aus Obersüßbach absolvierten die Stufe 4 und wurden für die erfolgreiche Teilnahme an allen Stufen des Wissenstests mit einer Urkunde geehrt.
Feuerwehren üben für den Ernstfall
Weihmichl/Obersüßbach. Kürzlich fand eine Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Neuhausen, Obersüßbach, Weihmichl sowie dem Rettungsdienst der Johanniter mit rund 50 Beteiligten statt. Das Übungsszenario umfasste einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren „Verletzten“ und einer eingeklemmten Person in der Further Straße ortsauswärts in Unterneuhausen. Als ersteintreffende Feuerwehr wurden von Neuhausen die Erkundung der Lage, die Verkehrsabsicherung, die Ersteinschätzung der Verletzten sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt. Die zweite Feuerwehr übernahm Obersüßbach die Betreuung und Rettung der eingeklemmten Person unter Zuhilfenahme der Rettungsschere und des Spreizers. Die FFW Weihmichl fungierte als Übungsleitstelle und überwachte und koordinierte während der Übung den gesamten Feuerwehrfunk. Bei Ankunft des Johanniter-Rettungsdienstes übernahm dieser gemeinsam mit dem alarmierten Einsatzleiter Rettungsdienst die medizinische Versorgung der Patienten. Ziel dieser Übung war es, im Ernstfall die Kommunikation zwischen den einzelnen Organisationen sowie die Zusammenarbeit untereinander zu üben und zu stärken.
13 Feuerwehrler aus dem nördlichen Landkreis bildeten sich weiter
Landkreis/Rottenburg. In den vergangenen Wochen hat im Inspektionsbereich Nord des Landkreises der Lehrgang „Maschinist für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge“ stattgefunden. Es beteiligten sich 13 Ehrenamtliche von den Feuerwehren Niedersüßbach, Obersüßbach, Pfeffenhausen, Prinkofen, Schmatzhausen-Egg und Weihmichl an den insgesamt sechs Ausbildungstagen.
Die Ausbilder Josef Dietze, Stefan Haindl (beide Feuerwehr Rottenburg), Tobias Matiske (Feuerwehr Hohenthann) und Kreisbrandmeister Michael Bachmaier unterrichteten zahlreiche Themen. Im theoretischen Teil wurden den Teilnehmern etwa die Aufgaben des Maschinisten, die Fahrzeugkunde, besondere Rechtsvorschriften sowie der theoretische Aufbau von Feuerlöschkreiselpumpen und Entlüftungseinrichtungen nähergebracht. In den praktischen Ausbildungseinheiten bildeten Feuerlöschkreiselpumpen den Schwerpunkt. Hier wurden auch unterschiedliche Typen und Modelle von Tragkraftspritzen und fest eingebauten Feuerlöschkreiselpumpen genauer behandelt.
Zum Abschluss des Lehrgangs gab es eine schriftliche Prüfung, die alle erfolgreich bestanden. Kreisbrandinspektor Johann Haller und die Ausbilder überreichten den Teilnehmern das Lehrgangszeugnis. Haller appellierte zum Lehrgangsabschluss, dass das Erlernte jetzt zu Hause bei den Feuerwehren weiter vertieft und ständig geübt werden müsse. Ein besonderer Dank ging an alle Ausbilder, die während des Lehrgangs viel Freizeit geopfert und die insgesamt 32 Unterrichtsstunden durchgeführt haben sowie an die Feuerwehr Rottenburg, in deren Einrichtungen der Lehrgang stattfand.
Feuerwehr Obersüßbach unter dem Schirm des Bürgermeisters
Obersüßbach. Am Samstag trafen sich in Obersüßbach am Maibaum die Mitglieder der Feuerwehr Obersüßbach. Für das 150-jährige Gründungsfest vom 7. bis 9. Juni 2024 sollte der ausgewählte Schirmherr offiziell gefragt werden. Vorstandschaft und Festausschuss wurden begleitet von vielen uniformierten Feuerwehrmännern, der Jugendfeuerwehr und den Festdamen, in ihrem festlichen Dirndl.
Angeführt vom Taferlbua und der Fahne, marschierte der Zug mit musikalischer Begleitung zum Feuerwehrhaus. Vor den Toren wurden die Kameraden schon von Bürgermeister Michael Ostermayr und seiner Familie erwartet und begrüßt. Nachdem Markus Schindler, der Vorsitzende des Festausschusses, das Anliegen der Feuerwehr vorgetragen hatte, wurden sie vom Bürgermeister in die festlich dekorierte Fahrzeughalle eingeladen.
Als jeder einen Sitzplatz gefunden hatte, ging es weiter. In Versform trugen nun Markus Schindler, die beiden Kommandanten Robert Draxler und Robert Ostermayr, sowie die beiden Vorsitzenden Christian Vorlaufer und Michael Büchl ihre Bitten vor. Auch das Symbol seines Amtes, der obligatorische Regenschirm, wurde ihm überreicht. Da Bürgermeister Ostermayr im nächsten Jahr wegen seiner Schirmherrschaft häufig von der Feuerwehr in Beschlag genommen und seiner Frau Gabi fehlen wird, erhielt diese zur Entschädigung schon einmal einen großen Blumenstrauß.
Doch noch war der Bürgermeister nicht zu einer Zusage bereit. Er ließ erst den kompletten Festausschuss samt Festmutter und Festbraut aufmarschieren. Alle 16 mussten je drei Fragen zur Historie der Feuerwehr Obersüßbach beantworten. Falsche Antworten wurden mit einer Spendenaufforderung in die Kasse der Festdamen bestraft. Erst als die Kasse der Festdamen gefüllt war, ließ sich Michael Ostermayr erweichen und stimmte zu, als Schirmherr die Feuerwehr zu unterstützen. Er könne zwar das Wetter nicht beeinflussen, will aber alles in seiner Macht stehende tun, um die Feuerwehr bei ihrem Gründungsfest zu unterstützen und zu einem guten Gelingen beizutragen.
Im Anschluss an das erfolgreiche Bitten feierten alle Anwesenden noch in heiterer Runde und bei bester Stimmung im Gerätehaus und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Feuerwehr Obersüßbach beim Festbraut und Festmutterbitten erfolgreich!
Obersüßbach. Bei herrlichem Wetter trafen sich am 2. Oktober am Maibaum in Obersüßbach die Mitglieder der Feuerwehr Obersüßbach. Für das 150-jährige Gründungsfest welches von 7. bis 9. Juni 2024 geplant ist, stand das Bitten der Festmutter und der Festbraut auf dem Programm. Vorstandschaft und Festausschuss wurden begleitet von vielen uniformierten Feuerwehrfrauen und -männern, der Jugendfeuerwehr und den zukünftigen Festdamen, die schon mit dem brandneuen Partyshirt ausgestattet waren.
Unter musikalischer Begleitung marschierten alle zusammen mit der Fahne und dem Taferlbua zum Feuerwehrhaus. Vor den Toren wurden die Kameraden schon von der künftigen Festbraut Anna Draxler und der auserwählten Festmutter Carmen Schindler erwartet.
Der Vereinsvorsitzende Christian Vorlaufer begrüßte alle Anwesenden. Explizit natürlich die beiden Damen sowie Ehrenkommandant Gerhard Groß, Bürgermeister Michael Ostermayr mit seiner Gattin Gabi und Resi Spornraft, die amtierende Fahnenmutter von 1999.
In Versform trugen nun der Festausschussvorsitzende Markus Schindler, der 1. Kommandant Robert Draxler und der 1. Vorsitzende Christian Vorlaufer ihre Bitten vor. Doch selbst, als die 3 Herren auf die Knie fielen und zusätzlich noch Blumensträuße überreichten, waren die beiden Damen nicht sofort zu einer Zusage zu bewegen.
Nun übernahmen die beiden Damen, gekleidet in festliche Dirndl, das Wort. Sie wollten erst noch prüfen, ob die Anfragen auch wirklich ernst gemeint sind. Zu Beginn mussten einige junge aktive Kameraden sich mit Einsatzkleidung ausrüsten und mit Bobbycar und Tretbulldog ein Spiel zu dem Thema „don‘t drink and drive“ absolvieren. Danach ging es für alle unter einem „Limboseil“ ins Feuerwehrhaus. Nachdem jeder einen Platz gefunden hatten, ging es dann weiter. Einige Aktive durften, ausgestattet mit einer zahnärztlichen Maulsperre, Ausrüstungsgegenstände nennen und das Publikum versuchte zu erraten, was gemeint war. Neben vielen Feuerwehrkameraden mussten sich auch die Festdamen in einem Spiel beweisen. Eine Mischung aus „Reise nach Jerusalem“ und beschaffen von Gegenständen. Nach dem Spiel mussten sich einige Kameraden erst wieder vollständig ankleiden, da sie Socken, Unterhemden, Krawatten und vieles mehr bereitgestellt hatten.
Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde es dann für den Festausschuss ernst, sie mussten auf einem scharfkantigen Balken „scheitlknien“.
Der Versuch des Obermaschinisten mit einem Handhobel den Balken zu entschärfen, scheiterte kläglich an der fehlenden Kompetenz in der Holzverarbeitung. Nur gegen harte Forderungen seitens der Festdamen konnte mit Hilfe eines eigens hinzugerufenen Zimmerers einige wenige äußerst dünnen Späne vom Balken abgehobelt werden.
Die Festbraut und die Festmutter hatten diverse Köstlichkeiten für die knienden vorbereitet, unter anderem Knoblauch mit Schokoladenüberzug, undefinierbare Götterspeise und einen gut gewürzten Tomatensaftcocktail.
Nach all diesen Strapazen stellte Vorstand Christian Vorlaufer noch einmal die Frage, ob denn die beiden Damen nun von der Aufrichtigkeit der Bitten überzeugt und für ihre Ämter bereit wären.
Anscheinend erkannten die beiden Damen, auch bestärkt durch das Engagement der gesamten Feuerwehr, die Ernsthaftigkeit der Bitten. Carmen Schindler stellte sich als Festmutter zur Verfügung und auch Anna Draxler gab dann ihr Ja-Wort als Festbraut. Beide freuen sich schon auf das Gründungsfest und wollen ihr Herzblut dafür einbringen.
In heiterer Runde und bei bester Stimmung wurde im Gerätehaus das erfolgreiche Bitten gefeiert, und man konnten den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Feuerwehr Obersüßbach führt Leistungsprüfung für Technische Hilfeleistung erfolgreich durch
29 Teilnehmer legten Leistungsabzeichen erfolgreich ab.
Vor kurzem wurde am Feuerwehrgerätehaus die Leistungsprüfung abgelegt. Dieses Jahr stellten sich vier Gruppen der Herausforderung und absolvierten nach einigen Tagen intensiver Vorbereitung die Prüfung mit Erfolg.
Die Teilnehmer mußten in einer vorgegebenen Zeit von maximal 240 Sekunden, bei einem simulierten Autounfall mit einer eingeklemmten Person einen Rettungseinsatz durchführen. Zusätzlich zur Personenrettung mußte der Brandschutz am Unfallort sichergestellt werden, und es war eine vorschriftsmäßige Verkehrsabsicherung an der Einsatzstelle aufzubauen. Desweiteren waren Zusatzaufgaben, wie z.B. die stabile Seitenlage sowie die Betreuung eines Patienten an der Unfallstelle zu erledigen. Die Prüfung, die von Zuschauern –unter ihnen Bürgermeister Michael Ostermayr - beobachtet wurde, nahmen Kreisbrandinspektor Hans Haller sowie Kreisbrandmeister Hermann Fischer und Schiedsrichter Jürgen Gruber ab.
KBI Haller, bestätigte in seiner abschließenden Ansprache den Anwesenden
Führungskräften und Vertretern der Gemeinde den hohen Ausbildungsstand der Feuerwehr. Die beiden Kommandanten, Robert Draxler und Robert Ostermayr, der
Feuerwehr Obersüßbach können sich im Ernstfall zu 100% auf die Mannschaft verlassen. Auch 1. Bürgermeister Michael Ostermayr bekräftigte in seinen abschließenden Worten die abgelegte Leistung und den sehr hohen Ausbildungsstand. Abschließend bedankte er sich noch im Namen der Gemeinde bei den Schiedsrichtern und Ausbildern und übernahm die Kosten der Brotzeit.
Das Leistungsabzeichen der Stufe I erhielten: Andreas Büchl, Michael Büchl, Jakob Büchl, Julian Fuchs, Fabian Weidner, Georg Schranner, Thomas Vorlaufer, Harald Seelmann, Raimund Hartlmüller. Stufe II: Thomas Fuchs, Tobias Ostermeier, Georg Spornraft, Johannes Schindlbeck, Kevin Walter, Sebastian Wiesinger, Lukas Ostermeier, Yannik Eiben. Stufe III: Mattias Büchl, Manfred Huber, Thomas Rusam, Martin Vorlaufer. Stufe IV: Markus Schindler, Marcel Richter, Robert Dusl, Robert Ostermayr, Michael Weidner. Stufe V: Heinrich Lackermeier, Martin Ott. Stufe VI: Robert Draxler.

Obersüßbach. Einen Rückblick auf das vergangene Jahr erhielten die Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Obersüßbach am vergangenen Wochenende im Gasthaus Schranner bei der Jahresversammlung.
Das Jahr 2022 war ein Jahr mit vielen Aktionen und Einsätzen. Von der Vereinsseite berichtete der Vorsitzende Christian Vorlaufer. Unter anderem wurde neben dem alljährlichen „Tag der offenen Tür“ zum ersten Mal zur „Nacht der Feuerwehren“ und zur Wintersonnwend eingeladen. An einem der ersten Gründungsfeste, seit Corona, hat sich die Feuerwehr mit Abordnung bei der Nachbarfeuerwehr Edenland beteiligt. Ebenso neu für die Feuerwehr war die Unterstützung des Neujahrsempfangs der Gemeinde.
Zu den Einsätzen und dem Ausbildungsstand der Feuerwehr hatte der stellvertretende Kommandant Robert Ostermayr einiges zu berichten. Die Feuerwehr übernahm bei vier Veranstaltungen in Obersüßbach die Verkehrsabsicherung. 17-Mal wurden die Obersüßbacher zur technischen Hilfeleistung alarmiert sowie zehnmal zur Brandbekämpfung. Außerdem beteiligte sich die Wehr an zwei Gemeinschaftsübungen. So schaffte es die Mannschaft im aktiven Dienst auf 496 Einsatzstunden. Aktuell kann die Feuerwehr Obersüßbach auf 64 Aktive zurückgreifen, davon sind drei Damen.
Neumitglieder begrüßt und Mitglieder geehrt
Neben den monatlichen Übungen besuchten viele Feuerwehrkameraden weiter Ausbildungsmaßnahmen. In Sachen Ausbildung steht die Jugendgruppe der Feuerwehr den Erwachsenen in nicht nach. Im vergangenen Jahr startetet die Jugendgruppe mit 27 Mädels und Jungs. Davon verabschiedeten sich zum Jahresende fünf Mitglieder, die in den aktiven Dienst zu den Erwachsenen übertreten konnten.
Bevor Vorlaufer zu den Ehrungen überleitete, durfte er zusammen mit dem Robert Ostermayr die Neumitglieder offiziell per Handschal in der Feuerwehr begrüßen. Dies war bei den Erwachsenen, bereits ausgebildete Feuerwehrfrau Christina Brünning und Matthias Gruber sowie bei der Feuerwehrjugend Anton Büchl, Birk Borger, Maximilian Liewald , Felix Loibl von Vinzenz Sigl. Für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr wurde Anton Weilguni ausgezeichnet und erhielt eine Urkunde und das dazugehörige Abzeichen in Gold von Freistaat Bayern. Aufgrund seiner Verdienste für die Feuerwehr Obersüßbach wurde zudem Erhard Simbürger der Titel des Ehrenmitglieds zu Teil.
Zum Ende der Versammlung danke Bürgermeister Michael Ostermayer und Kreisbrandrat Rudi Englbrecht allen Feuerwehrdienstleistenden für ihren Einsatz und Engagement. Eingangs seiner Worte stellte sich Kreisbrandrat Englbrecht der Versammlung vor er war seit seinem Amtsantritt zum ersten Mal bei der Obersüßbacher Feuerwehr. Unter anderem schilderte er auch seine Tätigkeit als Kreisbrandrat ein. Das Amt des Kreisbrandrates ist auch ein Ehrenamt.





