Informationen zur Feuerwehr:
Großübung der Feuerwehren in Obersüßbach: Brand in Lagerhalle mit zwei vermissten Jugendlichen
Obersüßbach. Am Montag, den 29. September, fand in Obersüßbach eine groß angelegte Feuerwehrübung statt. Gegen 19 Uhr lautete die Einsatzmeldung „Brand in Lagerhalle – zwei Personen vermisst“.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Obersüßbach stellte sich die Lage schnell als anspruchsvoll heraus: Neben der Brandbekämpfung im Gebäudeinneren mussten auch zwei vermisste Jugendliche in der stark verrauchten Halle gesucht werden. Zwei Angriffstrupps begannen unter Atemschutz mit der Personensuche und der Brandbekämpfung im Innenangriff.
Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren Martinszell, Obermünchen und Niedersüßbach alarmiert. Sie übernahmen die Löschmaßnahmen von außen sowie die Sicherstellung der Wasserversorgung. Für die Verkehrsregelung an der Einsatzstelle war die Feuerwehr Obersüßbach zuständig.
Entscheidend für den Erfolg war der Einsatz einer Wärmebildkamera: Mit ihrer Hilfe konnten die beiden vermissten Jugendlichen rasch aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Anschließend konnte auch der simulierte Brand vollständig gelöscht werden.
Kreisbrandmeister Hermann Fischer sowie Bürgermeister Michael Ostermayer verfolgten die Übung vor Ort. Beide zeigten sich beeindruckt von der guten Zusammenarbeit und dem reibungslosen Ablauf. -Solche Übungen sind wichtig, um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Heute hat sich gezeigt, dass wir uns auf unsere Feuerwehren verlassen können.“
Bei der anschließenden Besprechung im Gasthaus Schranner bedankten sich die Verantwortlichen bei allen Beteiligten für den Einsatz. Der Abend klang in geselliger Runde mit einer Brotzeit aus.



Feuerwehr Obersüßbach führt Leistungsprüfung für Technische Hilfeleistung erfolgreich durch
17 Teilnehmer legten Leistungsabzeichen THL erfolgreich ab.
Am Samstag wurde am Feuerwehrgerätehaus die Leistungsprüfung abgelegt. Dieses Jahr stellten sich zwei Gruppen der Herausforderung und absolvierten nach einigen Tagen intensiver Vorbereitung die Prüfung mit Erfolg.
Die Teilnehmer mußten in einer vorgegebenen Zeit von maximal 240 Sekunden, bei einem simulierten Autounfall mit einer eingeklemmten Person einen Rettungseinsatz durchführen. Zusätzlich zur Personenrettung mußte der Brandschutz am Unfallort sichergestellt werden, und es war eine vorschriftsmäßige Verkehrsabsicherung an der Einsatzstelle aufzubauen. Desweiteren waren Zusatzaufgaben, wie z.B. die stabile Seitenlage sowie die Betreuung eines Patienten an der Unfallstelle zu erledigen. Die Prüfung, welche auch von Bürgermeister Michael Ostermayr beobachtet wurde, nahmen Kreisbrandmeister Hermann Fischer und Schiedsrichter Jürgen Gruber ab.
KBM Fischer, bestätigte in seiner abschließenden Ansprache den Anwesenden
Führungskräften und Vertretern der Gemeinde den hohen Ausbildungsstand der Feuerwehr. Die beiden Kommandanten, Robert Draxler und Robert Ostermayr, der
Feuerwehr Obersüßbach können sich im Ernstfall zu 100% auf die Mannschaft verlassen. Auch 1. Bürgermeister Michael Ostermayr bekräftigte in seinen abschließenden Worten die abgelegte Leistung und den sehr hohen Ausbildungsstand. Abschließend bedankte er sich noch im Namen der Gemeinde bei den Schiedsrichtern und Ausbildern und übernahm die Kosten der Brotzeit.
Das Leistungsabzeichen der Stufe I erhielten: Anton Heimerl, Moritz Münsterer, Bastian Rußwurm. Stufe II: Michael Büchl, Julian Fuchs, Georg Schranner, Stufe III: Lukas Ostermeier, Tobias Ostermeier, Johannes Schindlbeck, Kevin Walter IV: Matthias Büchl V:Robert Dusl, Robert Ostermayr, Markus Schindler. Stufe VI: Heinrich Lackermeier, Martin Ott.





